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Eurostat (opm) - Energie - Daten für 2012

Energieverbrauch in der EU28 zwischen 2006 und 2012 um 8% gefallen
Auf Kernkraft und erneuerbare Energien entfiel die Hälfte der Energieerzeugung

Im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte stieg der Bruttoinlandsenergieverbrauch in der EU28, welcher im Jahr 1990 1 670 Millionen Tonnen Rohöleinheiten (Mio. tRÖE) betragen hatte, im Jahr 2006 auf einen Spitzenwert von 1 830 Mio. tRÖE und sank dann 2012 auf 1 680 Mio. tRÖE. Zwischen 2006 und 2012 verringerte sich der Bruttoinlandsenergieverbrauch in der EU28 um 8%.

Der Grad der Energieabhängigkeit, der das Ausmaß der Abhängigkeit eines Landes von Energieeinfuhren angibt, belief sich im Jahr 2012 in der EU28 auf 53%.

Die Inlandsproduktion von Primärenergie betrug im Jahr 2012 in der EU28 794 Mio. tRÖE. Der größte Anteil davon entfiel auf Kernenergie (29%), gefolgt von erneuerbaren Energien (22%), festen Brennstoffen (21%), Gas (17%) und Öl (10%).

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

Bruttoinlandsenergieverbrauch fiel zwischen 2006 und 2012 in vierundzwanzig Mitgliedstaaten

Im Jahr 2012 waren die fünf größten Energieverbraucher in der EU28 Deutschland (319 Mio. tRÖE, -9,2% gegenüber 2006), Frankreich (258 Mio. tRÖE, -5,3%), das Vereinigte Königreich (202 Mio. tRÖE, -12,2%), Italien (163 Mio. tRÖE, -12,0%) und Spanien (127 Mio. tRÖE, -11,9%). Zusammen hatten diese fünf Mitgliedstaaten einen Anteil von 64% am gesamten Energieverbrauch der EU28 und einen Anteil von 77% am Rückgang in absoluten Werten zwischen 2006 und 2012.

Zwischen 2006 und 2012 fiel der Energieverbrauch in vierundzwanzig Mitgliedstaaten und erhöhte sich nur in Estland (+11,6%), den Niederlanden (+2,9%), Polen (+0,8%) und Schweden (+0,4%). Die größten relativen Rückgänge verzeichneten Litauen (-17,0%), Portugal (-15,2%), Griechenland (-14,4%) und Ungarn (-14,2%).

Dänemark: einziger Nettoexporteur von Energie
Im Jahr 2012 war Dänemark (-3%) der einzige Nettoexporteur von Energie und hatte daher einen negativen Energieabhängigkeitsgrad. Die am wenigsten von Energieeinfuhren abhängigen Mitgliedstaaten waren Estland (17%), Rumänien (23%), die Tschechische Republik (25%), Schweden (29%), die Niederlande und Polen (je 31%). Die höchsten Energieabhängigkeitsgrade fanden sich in Malta3 (100%), Luxemburg und Zypern (je 97%) sowie in Irland (85%). Von den fünf Mitgliedstaaten, die die größten Mengen von Energie verbrauchten, verzeichnete Italien (81%) den höchsten Energieabhängigkeitsgrad, gefolgt von Spanien (73%), Deutschland (61%), Frankreich (48%) und dem Vereinigten Königreich (42%).

Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Polen und die Niederlande: größte Energieerzeuger in der EU28
Die fünf größten Energieerzeuger in der EU28 waren im Jahr 2012 Frankreich (133 Mio. tRÖE, 17% der Gesamtproduktion in der EU28), Deutschland (124 Mio. tRÖE, 16%), das Vereinigte Königreich (116 Mio. tRÖE, 15%), Polen (71 Mio. tRÖE, 9%) und die Niederlande (65 Mio. tRÖE, 8%). Zusammen entfiel auf diese Mitgliedstaaten ein Anteil von 64% an der gesamten Energieproduktion in der EU28.

Polen (58 Mio. tRÖE, 35% der Gesamtproduktion in der EU28) und Deutschland (48 Mio. tRÖE, 29%) waren in der EU28 die größten Erzeuger von festen Brennstoffen, das Vereinigte Königreich (46 Mio. tRÖE, 60%) war der größte Erzeuger von Rohöl, die Niederlande (57 Mio. tRÖE, 43%) und das Vereinigte Königreich (35 Mio. tRÖE, 26%) von Gas, Frankreich (110 Mio. tRÖE, 48%) und Deutschland (26 Mio. tRÖE, 11%) von Kernenergie, und die größten Erzeuger von erneuerbaren Energien waren Deutschland (33 Mio. tRÖE, 19%), Frankreich (21 Mio. tRÖE, 12%), Schweden (19 Mio. tRÖE, 10%), Italien (18 Mio. tRÖE, 10%) und Spanien (14 Mio. tRÖE, 8%).

Quelle: 17. Februar 2014, ec.europa.eu/eurostat


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