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PNE WIND AG (opm) - PNE WIND AG hat Windpark Calau IIA in Betrieb genommen und baut zwei weitere Abschnitte

Der Windparkprojektierer PNE WIND AG hat den Windpark Calau IIA (Brandenburg) fertig gestellt und vollständig in Betrieb genommen. Der Windpark umfasst 5 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 15,4 MW. Entwickelt wurde das Projekt von der PNE WIND AG, die nach der Fertigstellung auch die technische Betriebsführung übernimmt. Nach der Fertigstellung kann die PNE WIND AG den Windpark jetzt um zwei weitere bereits genehmigte Bauabschnitte mit zehn Windenergieanlagen und einer Nennleistung von rund 30 MW erweitern. Der Baubeginn dafür ist erfolgt.

Mit dem Bau des ersten Abschnitts dieses im Spreewald gelegenen Windparks wurde im August 2013 begonnen. So weit möglich wurden Aufträge für Baumaßnahmen an regional ansässige Firmen vergeben. Recht aufwändig war die 7,5 Kilometer lange externe Kabeltrasse zur Anbindung des Windparks an ein zeitlich parallel errichtetes windparkeigenes Umspannwerk im Bereich des 110kV Netzeinspeisepunktes einer Hochspannungstrasse.

„Erfreulich war die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden und der Stadt Calau. Die Genehmigungsverfahren für den Windpark und das Umspannwerk liefen sehr zügig“, freuen sich Projektleiter Jens Peters sowie das Team der Projektumsetzung und Projektentwicklung bei PNE WIND AG.

Um den Standort in einem Waldgebiet optimal nutzen zu können, wurden von der PNE WIND AG erstmals Windenergieanlagen vom Typ Vestas V112 3.0 mit einer Nabenhöhe von 140 Metern ausgewählt. Damit wird der in großer Höhe beständigere Wind über dem vorhandenen Waldgebiet optimaler ausgenutzt. Während des Aufbaus der Anlagen stellte die große Höhe der Türme allerdings eine besondere Herausforderung dar, denn nur bei ganz schwachem Wind konnten die Turmsegmente errichtet und die Maschinenhäuser sicher in der Höhe von 140 Meter über Grund montiert werden.

An diesem Standort kann jetzt umweltfreundlicher Windstrom erzeugt werden, der dem Jahresverbrauch von rund 13.000 Vier-Personen-Haushalten entspricht.

„Operativ sind wir mit der Fertigstellung von Calau II A gut in das Jahr 2014 gestartet. Und die Realisierung der nächsten bereits genehmigten Windpark-Projekte mit rund 60 MW Nennleistung steht in den kommenden Wochen und Monaten an“, blickt Markus Lesser, der für das operative Geschäft der PNE WIND AG zuständige Vorstand (COO), nach vorn.

Martin Billhardt, Vorstandsvorsitzender (CEO) der PNE WIND AG ergänzt: „Neben den jetzigen erfreulichen Impulsen aus den deutschen Onshore-Projekten erwarten wir, auch künftig Windparks in Deutschland realisieren zu können. Allerdings muss die Politik bei der anstehenden Änderung des EEG die Rahmenbedingungen so setzen, dass die Projekte weiter wirtschaftlich projektiert und betrieben werden können.“

Der Windpark Calau IIA war im vergangenen Dezember an die Hamburger Beteiligungsgesellschaft CEE verkauft worden.

Unternehmensprofil
PNE WIND AG
Die PNE WIND AG mit Sitz in Cuxhaven plant und realisiert Windpark-Projekte an Land (onshore) sowie auf hoher See (offshore). Dabei liegt die Kernkompetenz in der Entwicklung, Projektierung, Realisierung und Finanzierung von Windparks sowie deren Betrieb bzw. Verkauf mit anschließendem Service. Bisher hat die PNE WIND-Gruppe bereits Windparks mit einer Gesamtnennleistung von nahezu 2.000 Megawatt erfolgreich projektiert.

Neben der Geschäftstätigkeit im etablierten deutschen Heimatmarkt expandiert die PNE WIND-Gruppe zunehmend in dynamische Wachstumsmärkte und ist über Joint Ventures und Tochtergesellschaften bereits in 14 Ländern in Europa, Afrika und Nordamerika vertreten. In diesen Ländern werden gegenwärtig Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von rund 4.800 Megawatt bearbeitet, die mittelfristig realisiert werden sollen.

Darüber hinaus entwickelt die PNE WIND AG Offshore-Windpark-Projekte, von denen vier große Vorhaben in deutschen Gewässern bereits genehmigt wurden.

Quelle: 14. Februar 2014, www.pnewind.com


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