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Honda (opm) - Honda treibt alternative Energien voran

Erste Automobilwerke mit Windanlagen ausgerüstet

Die Honda Produktionsstätte Russell's Point (Ohio) ist das erste Automobilwerk in den USA, das über eine eigene Windkraftanlage verfügt. Wie Honda Manufacturing of America Inc. bekannt gab, erzeugen die beiden auf dem Werksgelände platzierten Turbinen pro Jahr etwa 10.000 Megawattstunden (MWh) und decken damit ab sofort rund zehn Prozent des Energiebedarfs der Fabrik.

Die Windkraftanlage ist eine von zahlreichen Maßnahmen, mit denen Honda sein freiwillig gesetztes Ziel verfolgt, die durch seine Produktionsstätten und Produkte entstehenden negativen Umwelteinflüsse bis zum Jahr 2020 signifikant zu senken und die CO2-Emissionen gegenüber dem Jahr 2000 um 30 Prozent zu reduzieren.

Weiteres Beispiel dafür, welche Bedeutung Honda der Windkraft bei der Senkung von CO2-Emissionen beimisst, ist der Bau eines neuen Automobilwerks in Brasilien, das 2014 in Betrieb geht und zu dem auch ein Windpark gehört. Letzterer soll so viel Strom erzeugen, wie Honda aktuell zur Automobilproduktion in ganz Brasilien benötigt - etwa 95.000 MWh.

CO2-arme Produktion rund um den Globus
Langfristig sollen sämtliche Honda Werke über CO2-arme Produktionstechniken verfügen. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt schon heute das 2013 in Japan eröffnete Werk Yorii. Dort kommen zahlreiche neue Technologien zum Einsatz, die die Herstellung umweltverträglicher Produkte sowie die Entwicklung weiterer CO2-armer Fertigungstechniken ermöglichen. Unter anderem verfügt Yorii über die größte Solaranlage aller japanischen Automobilwerke. Sie produziert 2,6 Megawatt und senkt damit die CO2-Emissionen pro Jahr um etwa 1.200 Tonnen.

Auch in den europäischen Automobilwerken wird an der Senkung der CO2-Emissionen gearbeitet. Sowohl Honda of the U.K. Manufacturing (HUM) im englischen Swindon als auch Honda Turkiye (HTR) setzen zu diesem Zweck Solarzellen ein.

Im Oktober 2011 nahm HUM eine bis zu 5 Megawatt (MWp) starke Solaranlage in Betrieb. Ihre 21.000 Zellen bedecken eine Fläche von rund 13 Hektar und generieren 4,5 Gigawattstunden (GWh) erneuerbaren Strom. Das entspricht 4,4 Prozent des jährlichen Energiebedarfs der Fabrik. Bereits im ersten Jahr konnten erhebliche Kosteneinsparungen gegenüber dem Kauf von Netzstrom erzielt werden. Beträchtlich fielen die Einsparungen auch beim CO2 aus: Die Emissionen wurden um rund 2.000 Tonnen gesenkt.

Eine erfreuliche Bilanz kann auch HTR vorweisen: Die kürzlich in Betrieb genommenen fabrikeigenen Solarzellen erzeugen pro Jahr 124.000 Kilowattstunden (KWh) Strom. Bis zum heutigen Tag wurden damit 54 Tonnen CO2 eingespart.

Quelle: 21. Januar 2014, www.honda.de


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