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juwi-Gruppe (opm) - Energiewende geht günstiger, Herr Gabriel!

juwi-Gründer Fred Jung und Matthias Willenbacher kritisieren „Eckpunktepapier“ des Wirtschaftsministers zur EEG-Reform als gefährlich, inkonsequent und viel zu teuer

Heftige Kritik an dem am Wochenende von Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel (SPD) vorgelegten „Eckpunktepapier“ haben die Gründer der Wörrstädter juwi- Gruppe, Fred Jung und Matthias Willenbacher, geübt. „Die in dem Entwurf skizzierten Pläne zur Reform des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sind geeignet, der Energiewende als Ganzes den Todesstoß zu versetzen“, befürchten die EE-Pioniere. „Die Vorschläge zerstören das Vertrauen von Investoren, verunsichern Kommunen, Bürger und Genossenschaften und verteuern die Energiewende statt den Stromkunden zu entlasten.“ Noch seien Gabriels Vorstellungen vage und interpretationsbedürftig. „Doch bereits das Grobkonzept lässt für die noch auszuformulierenden Details nichts Gutes erwarten,“ sagen Jung und Willenbacher.

Die zerstörerische Brisanz der Gabriel-Vorschläge für das einmalige Zukunftsprojekt „Energiewende“ lässt sich nach Auffassung von Jung und Willenbacher an drei zentralen Punkten exemplarisch aufzeigen:

Ein dicker Balken teurer Offshore-Wind, Durchschnittskosten von fast 13 Cent pro Kilowattstunde: So sieht die EEG-Vergütungsstruktur im Jahr 2015 bei Siegmar Gabriel aus.

Kein Offshore – dafür mehr Bio, Solar und Onshore-Wind: Mit diesem klugen Mix könnte die durchschnittliche Vergütung pro Kilowattstunde nicht nur unter 10 Cent gesenkt werden. Die Energiegewinnung wäre dann auch noch flexibler und verlässlicher - durch eine bessere räumliche Verteilung der Anlagen und den höheren Anteil stetiger Bioenergie.

„Werden die Gabriel-Pläne ein zu eins umgesetzt, steht nicht nur die Energiewende auf dem Spiel. Zahlreiche regionale, mit vielen kommunalen Partnern geplante Energieprojekte werden dann trotz bereits getätigter Investitionen ein jähes Ende finden“, resümieren die beiden juwi-Gründer. „Dieses Signal wird weltweit verheerende Folgen haben“. Nicht nur, dass Deutschland seinen traurigen Spitzenplatz beim Ausstoß klimaschädlicher Gase verteidigen wird. Ein ganzer Wirtschaftszweig, den das Ausland mit großer Bewunderung verfolgt, wird seiner Existenzgrundlage beraubt. „All dies könnte Bundesminister Gabriel mit nur einem Gesetz gelingen“, zeigen sich Jung und Willenbacher fassungslos.

Quelle: 21. Januar 2014, www.juwi.de


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