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Bundesverband WindEnergie e.V. (opm) - Bundesverband WindEnergie legt Positionspapier zum Netzumbau vor

Mit dem Positionspapier „Windenergie und Netzumbau“ legt der Bundesverband WindEnergie (BWE) als erster Verband der Erneuerbaren Energien Kernpunkte eines regenerativen Energieversorgungsystems vor. Das Papier entstand im Arbeitskreis Netze des BWE, in welchem Vertreter der Hersteller, Betreiber und Projektierer gemeinsam Vorschläge zum Umbau der Stromnetze und zur Systemsicherheit entwickeln.

„Das Positionspapier Windenergie und Netzumbau unterstreicht, dass sich der BWE angesichts der wachsenden Marktanteile der Erneuerbaren Energien und der Rolle der Windenergie als Leistungsträger innerhalb des Stromsystems, in dem die Erneuerbaren Energien zu einer tragenden Säule werden, seiner Verantwortung bewusst ist. Wir stellen uns der Herausforderung der Systemtransformation und unterbreiten fachlich fundierte Vorschläge, um zu gewährleisten, dass  2050 ein regeneratives Energieversorgungssystem in Deutschland etabliert ist“, so Geschäftsführer Henning Dettmer.

In dem Papier schlägt der BWE u.a. vor, dass es wichtig ist, alle Flexibilitätsoptionen auszuschöpfen, um das Stromsystem für einen steigenden Anteil fluktuierender Erneuerbare Energie-Anlagen zu flexibilisieren. Hierzu gehört ein beschleunigter Netzausbau, wobei der Netzausbaubedarf nicht ausschließlich für eine Auslegung des Netzes auf das letzte Kilowatt zu ermitteln ist und die Abstimmung zwischen Übertragungs- und Verteilnetz verstärkt werden soll. Der BWE spricht sich dafür aus, regional Einspeisenetze als Alternative zum klassischen Netzausbau zu schaffen. Außerdem bietet der BWE einen aktiven Beitrag zur Flexibilisierung durch die Windenergie an. Dies kann durch Verstetigung der Einspeisung, eine flexible Leistungsbereitstellung durch Windenergieanlagen und die Bereitstellung von Systemdienstleistungen erfolgen.

„Bereits heute sind Windenergieanlagen in der Lage Systemdienstleistungen (Einspeisemanagement, Frequenzstützung, dynamische und statische Netzstützung) bereitzustellen. Für die Zukunft brauchen wir ein verlässliches Regelwerk. Voraussetzung für eine erfolgreiche Systemtransformation ist zudem ein vollständiges Anlagenregister. Wir legen jetzt ein von Experten erarbeitetes Papier vor, welches konkrete Handlungsempfehlungen und Forderungen der Branche zusammenführt und deutlich macht, dass ein regeneratives Energieversorgungsystems funktionieren wird“, so Henning Dettmer.

Quelle: 16. Januar 2014, www.wind-energie.de


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