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Solarboom in den USA kann Windenergie-Einbruch nicht ausgleichen

Im Vergleich zu 2012 wurden in den USA von Januar bis November 2013 die erneuerbaren Energien langsamer ausgebaut. Laut staatlichen Energieregulierungsbehörde FERC wurden in dem benannten Zeitraum rund 330 neue regenerative Anlagen mit einer Leistung von ca. 4.000 MW im Bereich Stromerzeugung in Betrieb genommen. 2012 waren es ca. 600 Anlagen mit einer Leistung von rund 10.200 MW. Im Bereich der Solarenergie gab es einen Boom. 2631 MW meldete die US-Behörde an neuer Kapazität. Im Gegensatz dazu war jedoch ein Rückgang im Windenergie-Ausbau zu beobachten. Dieser brach um fast 86 Prozent ein. Unsicherheiten über die staatlichen Rahmenbedingungen für Windenergie können Gründe dafür gewesen sein Projekte noch 2012 zu realisieren. Ebenfalls schwächelte der Zubau von Geothermieanlagen. Lediglich 2 Anlagen mit einer Leistung von 39 MW wurden errichtet. 2012 waren es in den ersten 11 Monaten rund 170 MW. Die Biomasse verpasste 519 MW den Vorjahreszubau (565 MW) nur knapp.

Der Anteil am Zubau bei den regenerativen Energien macht nur noch etwa 34 Prozent aus. Im Vorjahr waren es über 50 Prozent. Ein Grund liegt in der stärkeren Nutzung von Fracking-Gas. Von Januar bis November 2013 wurden mehr als 6.500 MW an neuen Gaskraftwerken ans Netz angeschlossen.

Redaktion greenValue, 09. Januar 2014