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Bayerns Wirtschaftsministerin Müller besucht Auftaktveranstaltung für Geothermieprojekt in Poing

Die Geothermie im Freistaat bleibt auf Wachstumskurs: Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller besuchte heute in Poing die Auftaktveranstaltung für das erste eigenständige Geothermieprojekt der E.ON Bayern Wärme GmbH. "Die Erschließung der Geothermievorkommen in Bayern gewinnt immer mehr an Fahrt. Mit Poing sind derzeit schon acht Projekte in der Bohrphase - bis Ende des Jahres werden es voraussichtlich mindestens zehn sein. Zusammen mit den schon in Betrieb befindlichen sieben Projekten ist das ein deutschlandweit einmaliger Erfolg", stellte Müller erfreut fest.

In Poing wird aus 2.900 m Tiefe knapp 85 ° C heißes Wasser erwartet. Nach Abschluss der zweiten Bohrung und Vorliegen der Testergebnisse sollen diese voraussichtlich 2009/2010 in das vorhandene Wärmenetz eingespeist werden. "Sind die Bohrungen erfolgreich, steht heimische Energie langfristig und klimafreundlich für mindestens 1000 Haushalte zur Verfügung. Dies ist ein weiterer Meilenstein für die Entwicklung der Geothermie in Bayern, dem nach meiner Überzeugung noch viele weitere Projekte folgen werden", betonte die Ministerin. Geothermie könne einen wichtigen Beitrag zu einer unabhängigen Energieversorgung leisten. Sie sei über mehrere Jahrhunderte nutzbar und schone als komplett CO2-freie Energiequelle das Klima.

Derzeit hat das Bayerische Wirtschaftsministerium nahezu 100 bergrechtliche Genehmigungen zur Lokalisierung von Erdwärme erteilt. "Sie bieten zusammen mit den schon verwirklichten Projekten das Potential für eine mögliche Nutzung von bis zu 400 MW an elektrischer Leistung. Neben der Elektrizitätsgewinnung können zusätzlich ca. 1.800 MW an geothermischer Leistung in den nächsten 20 Jahren erreicht werden", so Müller abschließend.

Quelle: 15. September 2008, www.stmwivt.bayern.de