Logo greenValueErneuerbare Engergie

Folgen:
Twitter
News

KfW Bankengruppe (opm) - KfW finanziert georgische „Energiebrücke“ mit 100 Mio. EUR – Strom als Exportgut

- Einweihung einer georgischen Umspannstation: Startschuss für „Schwarzmeer-Energieverbund“
- Sicherstellung einer verlässlichen, kostengünstigen und effizienten Energieversorgung
- Verringerte CO2-Emissionen durch starken Einsatz von Wasserkraft

Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank hat heute gemeinsam mit dem georgischen Premierminister Irakli Gharibashvili, dem türkischen Energieminister Taner Yildiz sowie dessen aserbaidschanischen Amtskollegen Natig Alijew die georgische Elektrizitätsumspannstation Akhaltsikhe eingeweiht. Die Anlage wurde im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit 100 Mio. EUR durch die KfW finanziert und durch eine Teilgarantie der Österreichischen Entwicklungsbank OeEB unterstützt. Sie fungiert im Rahmen des „Schwarzmeer-Energieverbunds“ als „Energiebrücke“ zwischen Europa und den anderen kaukasischen Staaten. Die Stromnetze Georgiens, Aserbaidschans, Russlands und der Türkei sind ab sofort erstmals direkt miteinander verbunden und ermöglichen den Export von Strom über die Türkei nach Europa. Der „Schwarzmeer-Energieverbund“ schafft die Voraussetzungen, das Wasserkraftpotential Georgiens weiter zu erschließen und damit allein in der Türkei bis zu 1 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr einzusparen. Die Gesamtkosten des Energieverbundes belaufen sich auf 290 Mio. EUR. Davon wurden neben dem deutschen Beitrag jeweils 80 Mio. EUR von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und der Europäischen Investitionsbank (EIB) finanziert; einen Zuschuss von 8 Mio. EUR steuerte die Neighbourhood Investment Facility (NIF) der EU bei. Die georgische Seite stellte die übrigen Mittel zur Verfügung.

„Mit der Einweihung der georgischen Umspannstation ist der letzte Baustein des „Schwarzmeer-Energieverbunds“ fertig gestellt und eine verlässliche, kostengünstige und effiziente Energieversorgung in Georgien und den kaukasischen Nachbarstaaten gewährleistet. Energie ist eine wichtige Voraussetzung für die Bekämpfung der Armut, wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand in der Region“, sagt Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW.

Die KfW ist der führende Geber im georgischen Energiesektor und hat seit Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 1993 wesentlich zur Stabilisierung und Reform des Sektors beigetragen. Insgesamt sind seither 272 Mio. EUR im Rahmen von zehn Vorhaben eingesetzt worden.

Quelle: 11. Dezember 2013, www.kfw.de


Die auf dieser Seite veröffentlichten Original-Meldungen der Unternehmen werden nicht von greenValue bearbeitet. Die inhaltliche und presserechtliche Verantwortlichkeit liegt ausschließlich bei dem meldenden Unternehmen. Jegliche Haftung aus der Nutzung oder Nicht-Nutzung dieser Information ist ausgeschlossen, eine Verantwortung für die Inhalte externer Links übernehmen wir nicht.

Weitere News und aktuelle grüne Investitionsangebote u.a. Solarfonds, Windfonds, Green Building Fonds, Genussrechte, Anleihen und Private Placements finden Sie unter www.greenvalue.de.