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Windwärts Energie GmbH (opm) - Windwärts Energie GmbH stellt Weichen für erfolgreiche Zukunft

Konzentration auf das Kerngeschäft der Entwicklung von Windenergieprojekten/Schlankere Struktur für weiteren Erfolg

Die Windwärts Energie GmbH, eine Projektentwicklungsgesellschaft für erneuerbare Energien mit Sitz in Hannover, wird sich zukünftig auf ihr Kerngeschäft konzentrieren - die Entwicklung von Windenergieprojekten in Deutschland und Frankreich. Aus diesem Grund wird sie ihre Geschäftstätigkeit im Bereich der Photovoltaik und im Auslandsmarkt Italien beenden. Darüber hinaus haben Unternehmensleitung und Betriebsrat eine Restrukturierung des Unternehmens vereinbart, die unter anderem die Zusammenlegung von Bereichen und eine sozialverträgliche Reduzierung der Zahl der Beschäftigten vorsieht.

Hintergrund der neuen Ausrichtung ist im Wesentlichen die veränderte Marktsituation für erneuerbare Energien. Hinzu kommt, dass Verzögerungen bei laufenden Windenergieprojekten und Vorlaufkosten in den Auslandsmärkten im laufenden Jahr die finanzielle Situation des Unternehmens belastet haben, so dass das Unternehmen kurz- und mittelfristig nicht profitable Geschäftsaktivitäten beendet. Das bedeutet auch, dass Windwärts die auf weiteres Wachstum in allen Bereichen ausgelegte Personalstruktur den neuen Gegebenheiten anpasst.

Photovoltaik - Freiflächenanlagen und Eigenverbrauch politisch nicht gewollt
Im Geschäftsfeld Photovoltaik war Windwärts fast ausschließlich mit der Entwicklung größerer Freiflächen-Projekte befasst. Diese Projekte können sowohl in Deutschland als auch in Italien aufgrund veränderter politischer Rahmenbedingungen nicht mehr wirtschaftlich umgesetzt werden. Hinzu kommt, dass das von Windwärts in den vergangenen Monaten beworbene Geschäftsmodell des Baus von Anlagen zur Eigenstromversorgung von Gewerbe- und Industriebetrieben nach den Plänen der Großen Koalition aller Voraussicht nach mit EEG-Umlage und anderen Entgelten belegt werden wird. Daher sieht die Geschäftsführung bis auf Weiteres keine Grundlage mehr für geschäftliche Aktivitäten in der Photovoltaik.

Umfeld für geschäftliche Aktivitäten in Italien bietet zu wenige Perspektiven
Die Lage in Italien war in den vergangenen Jahren stets von politischer Unsicherheit und ständig wechselnden Rahmenbedingungen geprägt, insbesondere die Genehmigungsverfahren betreffend. Daher war es Windwärts nicht möglich, Windenergie- und Solarenergieprojekte in dem Umfang und den Zeiträumen umzusetzen, die die bisherigen Vorlaufkosten und weitere Ausgaben dafür rechtfertigen würden. Verschärft wird diese Situation durch die angespannte finanzielle und wirtschaftliche Situation des Landes und die dadurch bedingte mangelnde Bereitschaft vieler Banken, Projekte in Italien zu finanzieren. Windwärts sieht daher keine ausreichende Perspektive für seine geschäftlichen Aktivitäten im Land und hat folglich beschlossen, alle Aktivitäten auf diesem Markt einzustellen.

Neue Ausrichtung - Neue Aufstellung
Die neue Ausrichtung und damit die Rückkehr zum ursprünglichen Geschäftsmodell einer Projektentwicklungsgesellschaft für Windenergie geht einher mit einer strukturellen Neuaufstellung, um dem wachsenden Wettbewerb auf einem sich ändernden Markt zu begegnen. Zum einen möchte die neue Bundesregierung den weiteren Ausbau der Windenergie an Land dem Koalitionsvertrag zufolge durch Ausbaukorridore stärker steuern. Darüber hinaus plant sie die Senkung der Fördersätze insbesondere bei windstarken Standorten, wobei sie gleichzeitig dafür sorgen will, dass bundesweit die guten Standorte auch zukünftig wirtschaftlich genutzt werden können. Zum anderen müssen die Unternehmen der Branche Geschäftsmodelle für einen Strommarkt entwickeln, der überwiegend durch erneuerbare Energien geprägt sein wird. Um in diesem veränderten Markt dauerhaft bestehen und zukunftssicher wachsen zu können, konzentriert sich Windwärts auf sein Kerngeschäft und die wesentlichen erlösrelevanten Aufgaben. Das bedeutet, dass das Unternehmen die Zahl der Beschäftigten am Unternehmenssitz in Hannover von 135 auf rund 100 verringert. Durch die Vereinbarung zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat ist gewährleistet, dass dieser Personalabbau so fair und sozial gerecht wie möglich umgesetzt wird. Teil der Vereinbarung ist, den betroffenen Mitarbeitern die Übernahme in eine Transfergesellschaft anzubieten.

„Die Windenergienutzung an Land bleibt der wesentliche Treiber der Energiewende in Deutschland“, so Lothar Schulze, Geschäftsführer von Windwärts. „Damit wir auf diesem dynamischen und aufgrund der Abhängigkeit von politischen Entscheidungen leider nach wie vor wechselhaften Markt dauerhaft bestehen können, müssen wir uns neu aufstellen. Damit sind zu unserem Bedauern Entscheidungen verbunden, die für einzelne Mitarbeiter schmerzhaft sind. Wir haben aber die Weichen im Interesse des gesamten Unternehmens und seiner Zukunft so gestellt, dass wir eine gute Basis für die weitere Entwicklung haben. Wir kehren zu unseren Wurzeln zurück, um so auch weiterhin erfolgreich am Markt agieren zu können.“

Quelle: 12. Dezember 2013, www.windwaerts.de


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