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juwi AG (opm) - juwi steigt in Pumpspeicherprojekt „PSKW-Rio“ an der Mosel ein

Stadtwerke Trier gewinnen erfahrenen Partner für Entwicklung des Großprojekts in der Verbandsgemeinde Schweich.

Die Stadtwerke Trier (SWT) und die juwi-Gruppe aus Wörrstadt haben eine gemeinsame Projektentwicklungsgesellschaft für das geplante Pumpspeicherkraftwerk PSKW-Rio gegründet. In Anlehnung an die energiepolitisch bedeutsame internationale Klimaschutzkonferenz von Rio de Janeiro im Jahr 1992 der UNCED (Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung) trägt die Gesellschaft den Namen SWT PSKW-Rio GmbH. Die SWT halten 70 Prozent der Anteile, während juwi mit 30 Prozent beteiligt ist. Die neue Gesellschaft wird das Genehmigungsverfahren für den Standort zwischen Mehring und Ensch (Verbandsgemeinde Schweich) fortführen. Insgesamt rechnen die SWT und juwi mit Entwicklungskosten in Höhe von rund 6 Millionen Euro. Im Rahmen der Kooperation streben die Partner bis 2016 eine Baugenehmigung für das Projekt an, das insgesamt auf eine Investitionssumme von rund 450 Millionen Euro geschätzt wird.

„Um ein Projekt in dieser Größenordnung zu stemmen, waren wir von Anfang an auf der Suche nach geeigneten Partnern. Die juwi-Gruppe haben wir bereits bei anderen Kooperationen im Bereich der Erneuerbaren Energien kennen und schätzen gelernt. Sie verfolgen wie wir bei der Energiewende das Motto „Aus der Region für die Region“, freut sich Dr. Olaf Hornfeck,  Vorsitzender des Vorstandes bei den SWT, über den Ausbau der Zusammenarbeit.

Das sieht auch Matthias Willenbacher so. „Nur gemeinsam können wir die Energiewende schaffen", sagt der juwi-Gründer und Vorstand. „Regionale Speichermöglichkeiten für Windstrom zu schaffen spielt dabei eine entscheidende Rolle.“

Die Vorteile der Zusammenarbeit liegen auf der Hand: Die SWT gewinnen einen erfahrenen Partner im Bereich Erneuerbare Energien. juwi sichert sich die Bürgernähe und Kompetenz eines regionalen Energieversorgers. Für beide Partner ist das Projekt ein wichtiger Baustein zur 100-prozentigen Versorgung mit sauberem Strom aus erneuerbaren Energien. Für das PSKW-Rio führen die SWT vor Ort aktuell ein hydrogeologisches Messprogramm durch, mit dem sie Wetter- und Klimadaten sammeln und die Abflussmengen in den Gewässern, unter anderem im Kautenbach messen. Parallel bereiten sie die nächste Phase des geologischen Erkundungsprogramms vor. „Die bisherigen Ergebnisse sind die Grundlage für die Fortführung der laufenden Planungen“, so der zuständige Projektleiter Rudolf Schöller.

Zur juwi-Gruppe:
juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz und bietet Projektentwicklung sowie Produkte und Dienstleistungen rund um die Energiewende an. juwi ist der kompetente Partner für eine nachhaltige Energieversorgung mit regionalen Schwerpunkten. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.700 Mitarbeiter in über 15 Ländern und erzielte im Jahr 2012 einen Jahresumsatz von rund 1,1 Milliarde Euro. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen vor allem Projekte mit Solar-, Wind- und Bioenergie, aber auch Lösungen für die Direkt- und Eigenversorgung mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. juwi entwickelt zudem Komponenten, um Strom aus erneuerbaren Energien günstiger zu machen. Speichertechnologien (z.B. juwi Home Power, der Batteriespeicher für Solaranlagen), nachhaltige Gebäudetechnik und Holzbrennstoffe runden das Portfolio ab. Bislang hat juwi im Windbereich über 700 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 1.400 Megawatt an über 100 Standorten realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1.300 Megawatt. Diese Energieanlagen erzeugen zusammen pro Jahr rund fünf Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht in Deutschland dem Jahresbedarf von etwa 1,4 Millionen Haushalten. Im Bioenergie-Bereich kann juwi zahlreiche Referenzen für Holzpellets-Produktionsanlagen, Biogasanlagen und Nahwärmenetze mit Contracting-Lösungen aufweisen. Für die Realisierung der Energieprojekte hat juwi insgesamt in den vergangenen 17 Jahren ein Investitionsvolumen von mehr als fünf Milliarden Euro initiiert  Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Singapur, Südafrika, Chile, den USA/Kanada und Costa Rica. In Deutschland hat juwi Niederlassungen und Regionalbüros in mehreren Bundesländern.

Über die Stadtwerke Trier (SWT)
Die Stadtwerke Trier sind der Infrastrukturdienstleister in Trier und Region. Das Unternehmen versorgt die Stadt Trier zuverlässig und kompetent in den Bereichen Strom, Gas, Trinkwasser, Wärme, Abwasserreinigung, ÖPNV, Parken, Hallenbad, Saunaanlage und Telekommunikation. In der Region sind die SWT als Gas- und Wasserversorger und als Dienstleister im Ingenieurbereich sowie für Materialbeschaffung und -lieferung tätig. Deutschlandweit vertreiben die Stadtwerke die Energieprodukte Römerstrom und Römergas. Durch Kooperationen schaffen die SWT Synergien in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern. Fast 1.500 Arbeitsplätze hängen direkt und indirekt von den Geschäftstätigkeiten ab. Doch nicht nur die wirtschaftlichen Aktivitäten, sondern auch die umfangreiche Förderung von Kultur, Sport und sozialen Einrichtungen in der Region erhöhen die Lebensqualität in Trier und Region. Schritt für Schritt bauen die Stadtwerke Trier ihr Klimaschutz-Engagement in der Region Trier aus. Die Bandbreite reicht von Elektromobilität über Erdgas als Kraftstoff und Blockheizkraftwerke bis hin zur Erzeugung von regenerativer Energie mit Sonnen-, Wind- oder Wasserkraft. Hier haben die SWT in den Jahren 2007 bis 2012 rund 80 Millionen Euro investiert und sind heute an Erzeugungskapazitäten mit einer Gesamtleistung von über 100 MW beteiligt. Ziel von SWT ist es bis zum Jahr 2025 mindestens 50 Prozent des Strombedarfs der Stadt Trier durch regionale Erzeugungsanlagen abzudecken. Als wichtigen Baustein zur Umsetzung der regionalen Energiewende planen die Stadtwerke derzeit ein Pumpspeicherkraftwerk in der Verbandsgemeinde Schweich.

Quelle: 26. November 2013, www.juwi.de


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