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juwi AG (opm) - Hoch über dem Glan bei Medard drehen sich bald neue Windräder

Bauvorbereitende Arbeiten haben bereits begonnen / Spatenstich im Frühjahr / Sauberer Strom für 4.000 Haushalte / Auch Callbach, Lettweiler und Glan-Münchweiler setzen auf die Erneuerbaren

Die Energiewende ist bei den Bürgern angekommen und nicht mehr aufzuhalten. Auf der Gemarkung der rheinland-pfälzischen Gemeinde Medard haben in dieser Woche die vorbereitenden Arbeiten zum Bau eines neuen Windparks begonnen. Im kommenden Frühjahr sollen hier auf einem Bergrücken hoch über dem Flüsschen Glan zwei moderne Windräder errichtet werden. Die beiden Anlagen mit einer Gesamtleistung von fünf Megawatt werden dann ab Sommer 2014 sauberen Strom produzieren und den Landkreis Kusel ein weiteres Stück auf dem Weg zu einer 100prozentigen Versorgung mit erneuerbarer Energie voranbringen.

„Jetzt geht es endlich los“, freut sich Medards Ortsbürgermeister Albert Graf. Da die Flächen, auf denen die Windräder gebaut werden, der Gemeinde gehören, können die jährlichen Pachteinnahmen in vollem Umfang zum Wohle der Bürger eingesetzt werden. „Neben Schuldenabbau haben wir da schon eine Reihe von Projekten im Hinterkopf, die wir in Angriff nehmen wollen“, freut sich der Ortsbürgermeister. „Auch unsere Verbandsgemeinde Lauterecken und der Landkreis nehmen  an der Wertschöpfung teil, indem sie an den Einnahmen aus der Gewerbesteuer der Anlagen beteiligt sind“, so Albert Graf.

Die beiden Windräder sind nach Aussage des zuständigen juwi-Projektleiters Christian Gander optimal für die in Medard herrschenden Windverhältnisse. Die ertragsstarken Anlagen vom Typ General Electric GE 2.5 mit einem Rotordurchmesser von 120 Metern werden auf Türme des Herstellers ATS (Advanced Tower Systems) montiert. Dabei handelt es sich um Hybrid-Türme, deren unterer Teil aus Beton, der obere aus einer Stahlröhre besteht. „Die besondere Konstruktion der ATS-Türme ermöglicht eine schnellere Montage und erspart viele der sonst notwendigen Schwertransporte mit Polizeibegleitung“, sagt Christian Gander.

Jedes einzelne Windrad wird pro Jahr über acht Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren. Zusammen reicht das für die Versorgung von mehr als 4.000 Drei-Personen-Haushalten. Die Turm/Generator-Kombination wird nicht nur in Medard sondern auch bei einem weiteren juwi-Projekt in Rheinland-Pfalz eingesetzt. In Offenbach an der Queich, östlich von Landau, sollen ebenfalls bis zum Sommer kommenden Jahres sechs derartige Windräder aufgestellt und in Betrieb genommen werden.

Auch andere Gemeinden im südlichen Rheinland-Pfalz treiben die Energiewende voran: In Callbach sind derzeit vier Anlagen in Planung, in Lettweiler werden sich ab 2015 drei weitere Windräder drehen. Weiter südwestlich in der Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler hat juwi in den letzten Wochen fünf sogenannte Fundamentverträge mit mehreren Ortsgemeinden geschlossen. Auch hier soll mit dem Bau der Windräder im kommenden Frühjahr begonnen werden. Wenn alles optimal läuft, werden die ersten Anlagen schon Ende 2014 sauberen Strom ins Netz einspeisen.

Quelle: 21. November 2013, www.juwi.de


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