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juwi AG (opm) - juwi und Energieversorger Süwag beginnen mit Windmessungen in Neu-Anspach

Windmessmast zeichnet Windgeschwindigkeiten in verschiedenen Höhen auf / Avifaunistische Gutachten so gut wie abgeschlossen

Es geht voran mit dem geplanten Windpark in Neu-Anspach. Sichtbarstes Zeichen des Fortschritts wird ein Windmessmast im Bereich Langhals sein, dessen Spitze in wenigen Tagen über die Wipfel des Waldes ragen wird. In rund 100 Metern Höhe werden zahlreiche Daten über Windgeschwindigkeiten und Windrichtungen gesammelt. Die Datenerhebung wird circa ein Jahr lang dauern. Bereits während der Messung werden die Ergebnisse ausgewertet. Danach wird der Mast wieder abmontiert. Bereits beim Bau des Masts wacht eine ökologische Baubegleitung über einen möglichst schonenden Eingriff.Auch die ornithologischen Gutachten für Brutvögel, sowie die Raumnutzungsanalysen für Rotmilan und Schwarzstorch liegen bereits vor. Die Erhebungen der Zugvögel stehen kurz vor dem Abschluss. Diese Untersuchungen bestätigen: Von den fünf geplanten Windenergie-Anlagen im südwestlichen Bereich von Langhals bis Klingenberg werden keine erhebliche Beeinträchtigungen für Natur und Umwelt ausgehen.

Für die Wörrstädter juwi-Gruppe und den Energieversorger Süwag gehen Energiewende und Naturschutz ohnehin Hand in Hand. „Energiewende und Naturschutz sind keine Gegensätze“, stellt juwi-Projektmanager Florian Stein fest. „Im Gegenteil: Beides gehört zusammen und wird bei all unseren Projekten für regenerative Energieanlagen immer berücksichtigt. Selbstverständlich ist das auch im Fall des geplanten Windparks in Neu-Anspach so.“

Alle naturschutzrechtlichen Anforderungen werden von juwi und Süwag in vollem Umfang berücksichtigt. Als Ausgleich für die beim Bau des Windmessmastes beanspruchte Fläche werden beide Unternehmen in wenigen hundert Metern Entfernung eine naturnahe Waldwiese sowie einen stufigen Waldinnenrand anlegen.

Philip Wen, der für die Süwag den Bau der Anlagen in Neu-Anspach koordiniert, ergänzt: „Um die Eingriffe in die Natur so gering wie möglich zu halten, haben wir eng mit dem zuständigen Forstamt in Weilrod zusammengearbeitet.“ Konkret heißt das: Vorhandene Wegesysteme, Freiflächen, zum Teil vorgeschädigte Gebiete und Windwurfflächen wurden in die Planung einbezogen. „Gemeinsam mit dem Forst handeln wir nach den Grundsätzen: vermeiden, ausgleichen, ersetzen. Jeder Eingriff in Forst und Natur wird gemäß den gesetzlichen Richtlinien kompensiert. Werden Bäume gefällt, müssen sie im gleichen Naturraum wieder aufgeforstet werden“, erklärt Wen.

Klaus Hoffmann, Bürgermeister der Stadt Neu-Anspach, stellt darüber hinaus fest: „Die Standorte für den geplanten Windpark Neu-Anspach befinden sich ausschließlich in forstwirtschaftlich genutzten Fichtenbeständen. Zudem handeln alle Projektbeteiligten stets eingriffsminimierend. Alle Maßnahmen finden in enger Abstimmung mit den beteiligten Fachbehörden sowie den betroffenen lokalen Akteuren statt.“

Selbstverständlich kommen juwi und Süwag dem Grundsatz der offenen, transparenten Planung nach und informieren gemeinsam mit der Stadt alle Bürgerinnen und Bürger in einer zweiten Bürgerinformation am Mittwoch, den 13.11.2013 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Neu-Anspach, Großer Saal, Gustav-Heinemann-Straße 3. Dort wird der aktuelle Planungsstand sowie der weitere Projektverlauf der Öffentlichkeit vorgestellt.

Quelle: 08. November 2013, www.juwi.de


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