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Agraferm Technologie AG (opm) - Repowering-Konzepte - Zukunft für Biogasanlagen

Die Agraferm Technologie AG, Technologieanbieter für Biogas- und Biomethananlagen, präsentiert vom 10. bis 16. November 2013 auf der Agritechnica 2013 in Hannover herstellerunabhängige, mehrstufige Repowering-Konzepte. Auf dem Messestand des international tätigen Unternehmens werden in diesem Jahr Konzepte der Biogastechnik vorgestellt, die eine erfolgreiche Umrüstung „liegender“ Fermenter mit schwacher Rührtechnik erlauben, gleichzeitig auch ohne Zubau von Fermenter-Volumen zu einer deutlichen Leistungssteigerung führen. Für viele Biogas-Anlagenbetreiber stellen diese Konzepte eine interessante Alternative dar, durch eine gezielte Aufbereitung bzw. Durchmischung des Substrats höhere Mengen an Biogas zugewinnen.

„Für die Anlagen-Betreiber stehen heute Fragen hinsichtlich der höchstmöglichen Substrat-Vielfalt, maximale Methanausbeute aus anspruchsvollen Substraten und hoch effiziente Gärtechnologie auf kleinstem Raum im Vordergrund“, beschreibt Bernd Mutke, Leiter der Abteilung Repowering der Agraferm Technologies AG, die aktuelle Situation des Marktes. „Aus unserer langjährigen Erfahrung heraus können wir unsere Konzepte zur Steigerung von Ausbeute und Effizienz der Biogasanlagen herstellerunabhängig anbieten.“

Zur Verbesserung der vorhandenen Gär- und Rührsysteme hat Agraferm für „liegende“ Reaktoren ein System entwickelt, das aufgrund der modifizierten Rührtechnik zu einer Reduzierung der Rezirkulatmenge und damit zu einer Erhöhung der Verweilzeiten oder der Fütterungsmenge führt. Vor diesem Hintergrund sehen die auf der Agritechnica präsentierten Repowering-Konzepte von Agraferm u.a. eine Erweiterung der Anlage um eine Zuckerrübenfütterung und um einen laminar gerührten Fermenter vor, der die Durchmischung hochviskoser Gärsubstrate erlaubt. Diese Eingriffe in die Verfahrenstechnik einer Biogasanlage führen zu einer deutlichen Leistungssteigerung ohne die Notwendigkeit einer Erhöhung des bereits vorhandenen Fermenter-Volumens.

Repowering kann auch heißen, die Biogasproduktion von der Verstromung vor Ort zu entkoppeln und durch eine Substraterweiterung aus einer Biogasanlage (BGA) eine Biogas-Einspeiseanlage (BGEA) zu machen. Das wird an einem Projekt deutlich, dass derzeit die Agraferm Technologies AG gemeinsam mit der Danpower-Gruppe realisiert. Die Biogasanlage Gröbern wurde 2007 ursprünglich als NaWaRo-Biogasanlage mit einer Leistung von 1 MWel errichtet. Pro Jahr werden aus rund 17.000 Tonnen Maissilage 3,5 Millionen Nm3 Biogas erzeugt und in einem BHKW vor Ort direkt verstromt. Ab 2014 soll Biomethan ins örtliche Erdgasnetz eingespeist werden. Das Konzept sieht dazu eine Erweiterung der Biogasanlage um zwei Nachgärer und eine weitere Möglichkeit zum Eintrag von silierten Zuckerrüben vor. „Über die neue Linie können im nächsten Jahr Zuckerrüben und Mais eingebracht werden. Geplant ist auch Ganzpflanzensilage“, so Bernd Mutke.

Um sich an den veränderten Rahmenbedingungen neu ausrichten zu können, stellen die Repowering-Experten von Agraferm alles auf den Prüfstand. Zur Effizienzsteigerung müssen alle technischen Möglichkeiten und leistungssteigernden Maßnahmen ausgeschöpft werden, vom Ausbau der Biogasanlage bis zur biologischen Beratung und Betreuung. Repowering-Leiter Bernd Mutke weist ausdrücklich darauf hin, dass sich Agraferm als Technologieanbieter nicht nur auf den Bau neuer Anlagen beschränkt, sondern bestehende Biogasanlagen saniert. „Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Gesamt-Effizienz einer Biogasanlage zu steigern“, so Bernd Mutke. „Gemeinsam mit dem Kunden analysieren wir den Vergärungsprozess, erarbeiten das entsprechende Repowering-Konzept und unterbreiten Kostenvoranschläge.“

Quelle: 06. November 2013, www.agraferm.com


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