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juwi AG (opm) - Britisches Industrieunternehmen versorgt sich selbst mit sauberem Strom

juwi baut Kombination aus Windkraft- und Photovoltaikanlage für Keramikfabrik / Innovatives Erneuerbare-Energien-Konzept deckt 80 Prozent des Strombedarfs

Unabhängigkeit von explodierenden Energiekosten – wer träumt nicht davon? Die juwi-Gruppe hat diesen Traum nun für einen britischen Keramikzulieferer Wirklichkeit werden lassen. KL Technologies in Kings Lynn profitiert bereits seit 2012 von einer Solaranlage, die der Projektentwickler juwi zur firmeneigenen Versorgung gebaut hat. Jetzt hat der erfahrene Energiespezialist aus Wörrstadt mit Niederlassung in Birmingham mit dem Bau eines 61 Meter hohen Windrades das innovative Erneuerbare-Energien-Konzept vervollständigt. „Wir sparen Geld und sichern Arbeitsplätze indem wir unsere Energiekosten stabilisieren”, sagt Mark Hamilton, Financial Director bei KL Technologies. „Das Projekt macht sich also in jeder Hinsicht bezahlt.”

„Die Umsetzung des EE-Konzeptes war ziemlich knifflig”, sagt Jan Sisson, Managing Director von juwi Renewable Energies Limited, der britischen Tochter der juwi-Gruppe. „Wir mussten die komplexen Anlagen bauen ohne den ganzen Fabrikbetrieb zu stören, weil die Produktion natürlich ganz normal weiterlief.” Aufgrund seines Know-hows in der Konstruktion schlüsselfertiger EE-Anlagen und der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen juwi und KL Technologies, konnte der erfahrene EE-Spezialist das Projekt jedoch ohne Schwierigkeiten umsetzen.

KL Technologies hatte bereits 2010 mit einem anderen Projektentwickler den Anlauf gestartet, ein EE-Projekt am Standort Kings Lynn zu bauen. Allerdings wurde dieses aus Wirtschaftlichkeitsgründen nie umgesetzt. „Wir haben ein neues Anlagenkonzept erarbeitet, das geringere Kosten verursacht und auch mit der niedrigeren Einspeisevergütung wirtschaftlich betrieben werden kann”, sagt Jan Sisson. Seit die 1,33 Megawatt-Solaranlage im Juni 2012 an das Stromnetz der Fabrik angeschlossen wurde, hat sie bereits über 2 Millionen Kilowattstunden  sauberen Strom eingespeist. „Mit der Erweiterung um das 1,5 MW-Windrad wird die Anlage voraussichtlich rund 80 Prozent unseres Strombedarfs decken”, sagt Mark Hamilton. „Die Anlage bringt uns einen ganz klaren finanziellen Vorteil. Trotz der ansonsten ständig steigenden Energiepreise haben wir unsere Stromkosten nun auf einem Level eingefroren. Die Anlage trägt sich also selbst und wir können ohne Angst vor explodierenden Energiekosten agieren.“

Die Erfahrungen, die das Unternehmen bereits mit der Solaranlage gemacht hat, beschreibt Mark Hamilton folgendermaßen: „Wir hatten durchweg positive Reaktionen von allen Beteiligten: Unsere Mitarbeiter empfinden die Investition in ein englisches Industrieunternehmen als besonders nachhaltig für den Standort. Kunden mögen die Idee, dass ihre Produkte mit umweltfreundlicher Energie hergestellt werden. Letztendlich ist durch diese Punkte auch die Akzeptanz der Anlage in der Bevölkerung erheblich gestiegen.“

Quelle: 05. November 2013, www.juwi.de


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