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Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. (opm) - Sinkender Energieverbrauch ist der Schlüssel zur Energiewende

Tagung des Oldenburger Energieclusters OLEC stellt Energieeffizienz nach vorne

Keine Leistung ohne Gegenleistung. Finanzielle Vorteile bei der Strom- und Energiesteuer erhalten viele Unternehmen nur noch, wenn sie Auflagen zur Energieeffizienz erfüllen. In der neuen Pflicht steckt aber auch die Chance, durch Innovationen Wettbewerbsvorteile zu nutzen. Auf seiner vierten Jahrestagung beschäftigt sich der Oldenburger Energiecluster (OLEC) am 18. November mit den Treibern und Hemmnissen in Unternehmen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies wird die Bedeutung der Energieeffizienz für die Energiewende herausstellen.

Nicht nur im OLEC sehen viele Experten in der Energieeffizienz den eigentlichen Schlüssel zur Energiewende. Bei dieser Doppelstrategie sollen zum einen die Energieverbräuche deutlich sinken und zum anderen der restliche Bedarf über erneuerbare Energien abgedeckt werden. Dafür haben sich Bundesregierung und EU darauf eingeschworen, den Energieverbrauch bis 2020 um 20 Prozent zu senken. Weil Theorie und Praxis bisher aber deutlich auseinanderklaffen und enorme Potenziale brach liegen, hat die EU Ende 2012 eine neue Richtlinie zur Energieeffizienz verabschiedet. Sie verpflichtet die Mitgliedsstaaten ab 2014 unter anderem dazu, jährlich 1,5 Prozent an Energie einzusparen und über den Erfolg ihrer Maßnahmen zu berichten. Deutschland will seine Ziele unter anderem an Steuererstattungen knüpfen. Das betrifft vor allem Gewerbe und Industrie, die nach Angaben den Umweltbundesamtes 70 Prozent des gesamten Stroms verbrauchen. Mit Erstattungen aus der Strom- und Energiesteuer können Unternehmen seit Anfang 2013 im Rahmen des sogenannten Spitzenausgleichs aber nur noch rechnen, wenn sie zertifizierte Energiemanagementsysteme eingeführt haben und die Energieeffizienz verbessern. Kleine- und mittelständische Unternehmen sind dazu verpflichtet, ein Energieaudit einzurichten.

Das sich aus diesen Pflichten auch eine Vielzahl von Chancen und Wettbewerbsvorteilen für energieeffiziente Unternehmen ergeben, will OLEC auf seiner Jahrestagung unter Beweis stellen. „Wenn sich Unternehmen vorzeitig an die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen anpassen, können sie beim Einsparen von Energie Innovationen nutzen und sich durch sinkende Kosten Wettbewerbsvorteile erschließen. Dazu gibt es speziell für Unternehmen eine ganze Reihe von Förderprogrammen“, sagt Roland Hentschel, erster Vorsitzender des OLEC.

Unterstreichen werden dies namhafte Referenten. Sie zeigen nicht nur die Treiber und Hemmnisse energieeffizienter Maßnahmen auf, sondern werden anhand konkreter Beispiele aus der Praxis und den Amortisationszeiten berichten. Dazu gehören technische Lösungen, Unternehmensstrategien, die Eigenerzeugung, Speichertechnologien oder das industrielle Lastmanagement als Teil eines flexibilisierten Strommarktes. Die Jahrestagung des OLEC findet am 18. November, von 9.30 bis 17.30 Uhr im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e. V., Donnerschweer Straße 184, in Oldenburg statt. Anmeldungen und weitere Informationen zur Tagung finden sich unter www.energiecluster.de/jahrestagung im Internet.

Quelle: 04. November 2013, www.energiecluster.de


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