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Bundesverband WindEnergie e.V. (opm) - Ausbauziele nicht gefährden - Energiewende voranbringen

Der Bundesverband WindEnergie hat Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, weiter mitzuhelfen die Energiewende voranzubringen und sich nicht von der Dauerkritik der alten Energiekonzerne und der alten Industrien verängstigen zu lassen. Die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, Sylvia Pilarsky-Grosch, rief angesichts der am Mittwoch beginnenden Koalitionsverhandlungen alle, die für eine saubere Energieversorgung stehen, auf, sich zu Wort zu melden.

„Wir erleben seit Wochen einen Dauerbeschuss der demokratisch auf den Weg gebrachten Energiewende. Kohlelobby und Energiekonzerne assistiert durch einige Industrieverbände versuchen die bisher sehr erfolgreiche Energiewende zu stoppen und deren breite Akzeptanz bei Menschen (Umfrage 93 Prozent der Menschen dafür) und Unternehmen (Umfrage VDMA) zu untergraben. Statt die Kräfte darauf zu verschwenden, den Rückwärtsgang einzulegen, sollten wir alle im Interesse nachfolgender Generationen mithelfen, die Ausbauziele der Bundesregierung zu erreichen," forderte die Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, Sylvia Pilarsky-Grosch.

„Kern der deutschen Energiewende ist der Atomausstieg und der zügige Ausbau der Kapazitäten der Erneuerbaren Energien sowie deren Integration. Heute liegt der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung bereits bei 25 Prozent. Die Windenergie leistet dabei einen sehr wichtigen Beitrag. An Land sind wir die preiswerteste Erneuerbare Energie. Auf See besteht die Chance einen zusätzlichen wichtigen Beitrag zur Versorgungsicherheit zu leisten. Die neue Energiewirtschaft kennt viele verschiedene Erzeuger, sie wird dezentral sein und sorgt so für wachsende Wertschöpfung in Dörfern und Städten. Zugleich wird die Abhängigkeit von Importen von Kohle und Öl verringert. Dies alles führt dazu, dass diejenigen, die Marktanteile verlieren, sich nun wortgewaltig melden.

Statt dadurch zu verängstigen, sollten die Chancen der Energiewende gesehen werden. Deutschland setzt den Maßstab bei Technik, Netzsteuerung und -integration sowie Innovation. Wir können in Deutschland den Beweis antreten, dass sich die Energiewende in einem Industrieland sozialverträglich und wirtschaftspolitisch erfolgreich gestalten lässt. Dafür brauchen wir im Rahmen der Koalitionsverhandlungen ein deutliches Signal", so Sylvia Pilarsky-Grosch. "Die Parteien, welche die neue Bundesregierung tragen, müssen das Bekenntnis für eine zügige Energiewende erneuern!"

Quelle: 23. Oktober 2013, www.wind-energie.de


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