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OSTWIND AG (opm) - Regionale Energiewende geht in die nächste Runde

ZukunftsEnergie Fichtelgebirge und OSTWIND starten an der Blausäulenlinie neues Wald-Windprojekt

Grünes Licht für ein neues Grünstrom-Projekt im Landkreis Wunsiedel! Nach der endgültigen Zustimmung der ZukunftsEnergie Fichtelgebirge GmbH (ZEF) steht nun für den von der Regensburger OSTWIND-Gruppe gemeinsam mit der ZEF geplanten Windpark Blausäulenlinie der Baubeginn unmittelbar bevor. Arzbergs Bürgermeister und ZEF-Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Göcking zeigte sich insbesondere darüber erfreut, dass ein weiterer Schritt zur Realisierung einer regionalen Energiewende jetzt auf Arzberger Gemeindegebiet gegangen werde.

Auch für Marco Krasser, Geschäftsführer der ZEF und SWW Wunsiedel GmbH, passen die drei Windkraftanlagen des Typs Nordex N117 mit je 2,4 Megawatt Leistung des neuen Wald-Windparks ideal in das regenerative Portfolio der ZEF. "Der Wald ist seit alters her eine wesentliche Ressource unserer Fichtelgebirgsregion. Mit der Nutzung der Windkraft erschließen wir hier eine neue dezentrale Energiequelle, ohne die forstlichen Funktionen zu beeinträchtigen," so Krasser.

Die beiden Geschäftsführer der OSTWIND-Gruppe, Dr. Rolf Bungart und Jörg Zinner, begrüßten es wiederum, dass die mit dem Windprojekt Braunersgrün begonnene Kooperation zwischen OSTWIND und ZEF jetzt eine erfolgreiche Fortführung finde. Sie hoben in ihrem Statement die vorbildliche interkommunale Kooperation der in der ZEF zusammengeschlossenen Kommunen und kommunalen Unternehmen hervor. "Wie hier regionales Engagement und regeneratives Know-How bei der Nutzung dezentraler und umweltschonender Energiequellen gebündelt wird, das ist beispielhaft für ganz Bayern," so die OSTWIND-Geschäftsführer.

Baubeginn an der Blausäulenlinie

Damit das Vorhaben an der Blausäulenlinie rechtzeitig im Sommer nächsten Jahres ans Netz gehen kann, müssen jetzt die Grundlagen geschaffen werden. "Der Wege- und Fundamentbau und die dafür notwendigen Rodungen sind die ersten konkreten Schritte auf dem Weg zu einem erfolgreichen Windprojekt", erläuterte der verantwortliche OSTWIND-Projektentwickler Alexander Schweyer die Vorgehensweise.

Die Blausäulenlinie ist ein Waldstück im Süden Arzbergs, das von den Bayerischen Staatsforsten bewirtschaftet wird. Mit diesen wurde die Planung deshalb bereits frühzeitig abgestimmt, um alle forstlichen Belange zu berücksichtigen. Der Standort liegt innerhalb zweier in Aufstellung befindlicher Windvorranggebiete auf dem Höhenzug des Arzberger Forstes. Die verkehrstechnische Anbindung ist über die Bundesautobahn A93 und anschließend über Kreisstraßen gesichert. Die weitere Erschließung des Windparks erfolgt dann über das vorhandene und schon heute gut ausgebaute Forstwegenetz. "Die Nutzung bestehender Waldwege minimiert den Bedarf an Eingriffen in den Baumbestand ganz erheblich", erklärte Schweyer.

Doch der für den neuen Wald-Windpark notwendige Rodungsbedarf wurde noch weiter gesenkt. So konnte eine der Anlagen im Rahmen der Windparkkonfiguration ganz gezielt auf schon durch Windwurf vorgeschädigte Waldflächen platziert werden. Und schließlich kommt beim Bau des Windprojekts auch ein neuartiges Turmbau- und Kransystem zum Einsatz . Die innovative Montagetechnik biete gerade in Hinblick auf einen möglichst geringen Flächenverbrauch bei Waldstandorten einen entscheidenden Vorteil, so der OSTWIND-Mitarbeiter.

Am Ende dürfte die benötigte Fläche für den gesamten Windpark nicht mehr als 1,9 Hektar ausmachen. Nur zwei Drittel davon sind wirklich von Rodungen betroffen. Die Flächen werden spätestens innerhalb eines Jahres nach Errichtung des Windparks so weit wie möglich wieder an selber Stelle aufgeforstet, die restlichen Flächen durch Aufforstungen an geeigneter Stelle im Arzberger Forst ausgeglichen. Zusätzlich sind weitere naturschutzfachliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgesehen. In Absprache mit den Revierleitern und den Fachbehörden sollen zukünftig laubholzreicher Mischwald mit standortgemäßen Baumarten die Blausäulenlinie prägen.

Windpark Blausäulenlinie im Kurzportrait

- Bauherrin: ZukunftsEnergie Fichtelgebirge (ZEF) GmbH, Wunsiedel
- Projektrealisierung: OSTWIND-Gruppe, Regensburg
- Flächenbereitstellung: Bayerische Staatsforsten AöR, Regensburg
- Technische Daten: 3 Nordex N117, Leistung pro Anlage 2,4 Megawatt, Nabenhöhe 141 Meter, Rotordurchmesser 117 Meter

Quelle: 17. Oktober 2013, www.ostwind.de


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