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Aus dem greenValue Newsletter - Energieeffizienz: große Einsparmöglichkeiten im Haushalt, Aktuelles Zinsniveau in Europa und Zinsentscheidung der Fed, Der Weg zu 100 Prozent Erneuerbaren ist dezentral

Nachstehend finden Sie redaktionelle Auszüge aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Oktober 2013. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.


Energieeffizienz: große Einsparmöglichkeiten im Haushalt

Strom wird immer teurer. Energieexperten raten zu Investitionen im Haushalt, um Energie zu sparen. Empfohlen wird etwa der Einsatz neuerer Waschmaschinen oder Kühlschränke. Immerhin entfällt auf Haushaltsgeräte die Hälfte des Stromverbrauchs. Den größten Anteil haben dabei Kühl- und Gefriergeräte (etwa 20 Prozent). Mit neuen Geräten lassen sich jährlich mehrere 100 Euro sparen. Zum Beispiel verbraucht eine 15 Jahre alte Kühl-Gefrierkombination ca. 591 kWh im Jahr, ein Neugerät bringt es auf 150 kWh. Das spart jährlich circa 115 Euro. Die dena empfiehlt Neugeräte der höchsten Effizienzklasse. Ob bzw. wann sich diese Mehrkosten tatsächlich lohnen, zeigt der Vergleich an gesparter Energie. Neben Geräten bieten Leuchten viel Sparpotential. Eine Energiesparlampe hat im Vergleich zur Glühbirne 80 Prozent weniger Strombedarf, umweltfreundlichere LED Leuchtmittel sparen bei längerer Lebensdauer noch mehr Strom. Diese und weitere Spartipps gibt es hier.


Aktuelles Zinsniveau in Europa und Zinsentscheidung der Fed

Derzeit herrscht ein Rekordtief beim Leitzins der Europäischen Zentralbank. Seit Mai 2013 liegt dieser unverändert bei 0,5 Prozent. Für Sparer ist es immer schwieriger, eine passende Geldanlage mit guten Zinsen zu finden. Zwischen 0,1 und 1,5 Prozent p.a. liegen momentan die Zinssätze bei Sparbüchern und Tagesgeldkonten. Nicht risikofrei, dafür aber mit einem deutlich höheren Zinssatz werden unternehmerische Festzinspapiere angeboten. Die Beteiligungsgesellschaften erwirtschaften ihre Renditen beispielsweise durch den Betrieb von umweltfreundlichen Energieanlagen (z.B. Solarparks) oder durch Gewinne des Emittenten in dessen Tagesgeschäft. Ob eine Investition wirklich lohnend ist, hängt allerdings vom Geschäftsmodell des Emittenten und dem Engagement der handelnden Personen ab. Der Blick in die Leistungsbilanz zeigt die bisherigen Erfolge des Anbieters. Die Aussichten auf steigende Zinsen sind indes nicht gut. Vor etwa einem Monat verkündete die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) ihre Zinsentscheidung über den weiteren geldpolitischen Kurs. Sie hält an der Niedrigzinspolitik fest. Der Leitzins hat sich seit 2008 nicht mehr geändert und verharrt bei 0,25 Prozent. Die Zentralbank will daran auch solange nichts ändern, solange die Arbeitslosigkeit in den USA über 6,5 Prozent (momentan liegt sie bei 7,3 Prozent) liegt. Eine Übersicht aktueller Investitionsangebote mit festem Zins gibt es hier.


Der Weg zu 100 Prozent Erneuerbaren ist dezentral

In der Energiewende nehmen Kommunen und Regionen eine bedeutende Rolle ein. 700 Teilnehmer aus ganz Deutschland, Europa und den Vereinigten Staaten haben deswegen am 5. Kassler Energiekongress „100Prozent-Erneuerbare-Energie-Regionen“ teilgenommen und über die Zukunft der Energiewende aus regionaler Perspektive diskutiert. Deutschlandweit gibt es heute 138 Landkreise, Gemeinden und Regionalverbünde, die sich das Ziel von 100 Prozent Erneuerbaren Energien gesetzt haben. Veranstalter des Kongresses, der vom Umweltbundesamt fachlich begleitet wurde, waren deENet, AEE, der Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V., Klimabündnis e.V. und der Deutschen Landkreistag e.V.. Dr. Martin Hoppe-Kilpper, Geschäftsführer der IdE Institut dezentrale Energietechnologien erklärte, dass der regionale Charakter der Energiewende in Deutschland den Erfolg ausmache. „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) etablierte neben dem bestehenden Energieversorgungssystem mit wenigen zentralen Großkraftwerken und Akteuren, eine dezentrale Energieversorgung mit knapp 1,5 Millionen Kraftwerksbetreibern, vornehmlich Privathaushalte und Landwirte.“ Mehr Informationen zum "100Prozent Erneuerbare-Energie-Regionen"- Projekt gibt es unter www.100-ee.de.

Quelle: greenvalue Newsletter für Investoren / Ausgabe Oktober 2013.