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Juwi AG (opm) - Schwere See für Offshore-Wind

Windenergie ist günstig im Binnenland, vor der Küste aber ein kostenintensives Geschäft

Windstrom aus Nord- und Ostsee sollte nach dem Willen der Bundesregierung das Fundament für die Energiewende werden. Allerdings schleppt die Offshore-Technologie ein nur schwer zu lösendes Kostenproblem mit sich, das sich auch auf das Tempo beim Ausbau der Stromproduktion auf hoher See auswirkt. Das ist die Quintessenz des medialen Echos auf eine Studie, die im Frühjahr von der Initiative Agora Energiewende beauftragt wurde (Spiegel online: „Regierung verfehlt Offshore-Ziele klar“ / Zeit: „Ausbau der Windenergie stockt“ / Focus: „Offshore-Windausbau droht sich zu halbieren“).

Demnach werden mit dem jetzigen Ausbautempo bis zum Jahr 2023 nur Anlagen mit einer Leistung von zusammen 3.700 bis 5.900 Megawatt entstanden sein. Weit weniger, als die Bundesregierung geplant hat: 10.000 Megawatt neu-installierter Offshore-Leistung bis 2020.

Der finanzielle Aufwand, der mit der Offshore-Technologie verbunden ist, ist bekannt: immense Investitionskosten, unter anderem für die langen Transportwege vom Windpark zum Festland, Kosten für den umstrittenen Bau von Stromautobahnen quer durchs Land sowie für ungenutzte oder verspätete Netzanschlüsse, an denen die Bundesregierung auch die Verbraucher per Haftungsumlage beteiligt. Alles Kosten, die für Windstrom aus dem Binnenland nicht anfallen.

Genug Platz für die Windparks an Land gibt es auch weiterhin, wie eine aktuelle Studie vom Umweltbundesamt belegt. Demnach sind bis zu 13,8 Prozent der deutschen Landesfläche für die Nutzung der Windenergie geeignet, wenn man die modernste Windrad-Technologie einsetzt. „Grundsätzlich ist für den Ausbau der Windenergie an Land mehr Platz vorhanden als wir brauchen, selbst dann, wenn man innerhalb des Erneuerbaren-Energiemixes den Anteil der Windenergie an Land vergrößert,“ sagt der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth. „Wir müssen das Potenzial nur zu einem kleinen Teil ausschöpfen, um unsere Klimaziele zu erreichen.“

Quelle: 14. Oktober 2013, www.juwi.de


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