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Wirtschaftsverbandes Windkraftwerke e.V. - Zur Berichterstattung des Spiegel

Viel heiße Luft, nichts Neues, längst wiederlegte Behauptungen und kaum Fakten - das ist der Inhalt der aktuellen Titel-Story des "Spiegel" zur Entwicklung der Windenergie in Deutschland. Fakt ist jedoch: Jede Kilowattstunde Strom, die aus Windenergie erzeugt wird, erspart der Umwelt Klimaschadstoffe, schont Ressourcen und vermindert die Importabhängigkeit Deutschlands.

Die Windenergie ist die Speerspitze der erneuerbaren Energien ohne deren vermehrte Nutzung die notwendige Wende in der Energienutzung nicht erreicht
werden kann. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass konventionelle, fossile
Energieträger nur begrenzt zur Verfügung stehen und die Ressourcen in
absehbaren Zeiträumen zu Ende gehen werden. Dies ist in Deutschland
frühzeitig erkannt worden. Daher ist Deutschland führend in der Nutzung der
Windenergie und Beispiel für immer mehr andere Länder.

Leider verschwiegt der "Spiegel", daß der Ausbau der Windenergie in
Deutschland nicht nur von Unternehmen, sondern ganz wesentlich von privaten
Initiativen und Bürgerinitiativen getragen wird, die sich seit vielen Jahren
für die Windenergie einsetzen.

Die Notwendigkeit, die Energieversorgung auf erneuerbare Energien wie den
Wind umzustellen, trifft die deutsche Stromwirtschaft weitgehend unvorbereitet. Im Gegensatz zu internationalen Energiekonzernen, die sich bereits seit längerem für den Ausbau der erneuerbaren Energien einsetzen, haben sie den rechtzeitigen Einstieg in diese Zukunftsbranche verpasst und sich auf ihren durch jährliche Milliardensubventionen versüßten monopolistischen Strukturen ausgeruht. Jetzt, wo die Windenergie erfolgreich ist, werden Versäumnisse deutlich: Seit Jahrzehnten vorgehaltene Regelenergie soll plötzlich ein Problem sein und der Ausbau der Stromnetze soll den Verbrauchern aufgebürdet werden, während die Netzbetreiber gleichzeitig für die Durchleitung von Strom Nutzungsgebühren verlangen, deren Höhe im internationalen Vergleich ihresgleichen sucht.

Ein Hintergrundpapier zu den Fakten, die vom "Spiegel" falsch oder verzerrt
dargestellt wurden, wird vom Wietschaftverband Windkraftwerke e.V. gern zur Verfügung gestellt.

Quelle: www.wvwindkraft.de; 30. März 2004