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Conergy AG (opm) - Kawa erwirbt weitere Conergy Vertriebs- und Servicegesellschaften

- Insgesamt 350 Arbeitsplätze durch Übernahme gesichert, 140 davon in Deutschland
- Transaktion soll zum 1. Oktober umgesetzt werden
- CEO Dr. Philip Comberg: „Mit Kawa als neuen Eigentümer haben wir das letzte noch fehlende Puzzleteil in unserer Strategie ergänzt. Dies eröffnet Conergy große Potenziale.“
- Kawa-Partner Andrew de Pass: „Wir betreten neue Wege. Mit dieser Übernahme haben wir das notwendige Know-How für die Planung, den Bau und den Betrieb von Solarkraftwerken in den eigenen Reihen.“

Der US-amerikanische Finanzinvestor Kawa Capital Management, Inc. („Kawa“) erwirbt zum 1. Oktober weitere globale Conergy Vertriebs- und Serviceeinheiten. Entsprechende Vertragsdokumente sollen direkt nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens am kommenden Dienstag unterzeichnet werden. Neben den beiden deutschen Tochtergesellschaften Conergy Deutschland GmbH und Conergy Services GmbH erwirbt Kawa die internationalen Einheiten in Italien, Großbritannien und Australien. Ende August hatte Kawa in einem ersten Schritt bereits die Vertriebseinheiten in den USA, Kanada, Singapur und Thailand übernommen. Zusammen mit den notwendigen Verwaltungs-, Management- und Infrastrukturfunktionen aus der Conergy AG sichert Kawa so insgesamt 350 Arbeitsplätze, davon 210 in den ausländischen Tochtergesellschaften sowie 140 Stellen in Deutschland.

Die Einheiten in Spanien, Frankreich und Griechenland sowie die Niederlassungen in Indien und Tschechien mit insgesamt 110 Mitarbeitern sind nicht Bestandteil der Übernahme.

Übernahme erfolgt umgehend nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Notwendige Voraussetzung für die Umsetzung der Transaktion ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens und die anschließende Zustimmung des Gläubigerausschusses. Dieser hat – ebenso wie die Banken – bereits im Vorfeld seine Zustimmung für den Verkauf der Tochtergesellschaften signalisiert. Der Insolvenzverwalter plant, beim Amtsgericht Hamburg die Eröffnung des Insolvenzverfahrens für den 1. Oktober 2013 zu beantragen. Die Zustimmung des Gläubigerausschusses wird im direkten Anschluss ebenfalls am 1. Oktober erwartet.

Comberg: „Bieten als erstes Unternehmen Kraftwerke, Services und auch Finanzierung.“

„Mit diesem zweiten Schritt stellen wir zusammen mit Kawa die letzten Weichen für Conergys Zukunft“, sagte Conergy CEO Dr. Philip Comberg. „Unsere asiatischen und nordamerikanischen Einheiten agieren in der neuen Organisation bereits äußerst erfolgreich und wir sind überzeugt, dies mit unseren europäischen und australischen Tochtergesellschaften genauso umsetzen zu können. Als erstes Unternehmen bieten wir künftig nicht nur Solarkraftwerke und Services aus einer Hand, sondern bringen mit den von Kawa verwalteten Fondsmitteln auch entsprechende Finanzierungslösungen mit. Das war seit jeher unser Ziel. Mit Kawa als Eigentümer haben wir dieses letzte noch fehlende Puzzleteil in unserer Strategie ergänzt – dies eröffnet Conergy für die Zukunft sehr gute Chancen und große Potenziale.“

Kawa-Partner Andrew de Pass: „Betreten neue Wege und weiten Geschäftsfeld aus.“

„Mit dieser Übernahme haben wir das notwendige Know-How für die weltweite Planung, den Bau und den Betrieb von Solarkraftwerken in den eigenen Reihen“, sagte Kawa-Partner Andrew de Pass. „Wir betreten damit neue Wege und werden unser Geschäftsfeld auf Fonds ausweiten, die in Solarkraftwerke investieren. Photovoltaik ist eine interessante Anlageklasse, erfordert aber komplexes Fachwissen. Nur mit diesen können wir unseren Kunden sichere Investitionen garantieren – in die richtigen Projekte, mit der richtigen Qualität sowohl bei Systemen als auch Services, zu den richtigen Konditionen und Renditen. Das ist das wichtigste Gut für einen Fonds. Die strategische Übernahme von Conergy ist für unser Asset Management Geschäft deshalb ein Meilenstein.“

Undritz: „Freuen uns, dass wir für Großteil der Mitarbeiter eine Lösung gefunden haben.“

„Wir freuen uns sehr, dass wir für große Teile der Mitarbeiter in den weltweiten Conergy Vertriebs- und Serviceeinheiten eine hervorragende Lösung gefunden haben“, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Sven-Holger Undritz der Hamburger Sozietät White & Case. „Gleichzeitig bedaure ich jedoch, dass wir nicht alle Arbeitsplätze der Conergy Gruppe sichern konnten und wir zahlreiche hoch qualifizierte Mitarbeiter nun entlassen müssen. Das ist sehr schmerzlich, aber leider unvermeidlich. Die Transaktion mit vielen einzelnen Einheiten war sehr komplex, aber wir hatten mit Kawa einen professionellen Investor, der zu jeder Zeit vom Erfolg der Transaktion überzeugt war.“

Insgesamt sichert Kawa 350 Arbeitsplätze der vormals etwa 600 Stellen in der Conergy AG und den globalen Vertriebseinheiten. In Deutschland verbleiben 140 von zuvor 280 Arbeitsplätzen, davon 60 aus der Conergy AG sowie alle 80 Arbeitsplätze in den deutschen Vertriebs- und Servicegesellschaften. Die Mitarbeiter sind auch künftig zum Großteil am Standort Hamburg beschäftigt. Vom Stellenabbau in der Conergy AG sind auch Mitarbeiter am Standort Zweibrücken betroffen. Das Zentrallager am dortigen Standort wird für eine sechsmonatige Übergangsphase weiter betrieben. Damit verbleiben in Zweibrücken rund 30 Mitarbeiter. Im Ausland übernimmt Kawa insgesamt 210 von 320 Mitarbeitern. Nicht Bestandteil der Transaktion sind die Tochtergesellschaften in Frankreich, Spanien und Griechenland sowie die Vertriebseinheiten in Indien und Tschechien. Diese beschäftigen insgesamt 110 Mitarbeiter im Ausland.

Weitere rund 500 Mitarbeiter sind bei den brandenburgischen Produktionstöchtern Mounting Systems GmbH und Conergy SolarModule GmbH & Co. KG beschäftigt. Für beide Tochtergesellschaften führen die jeweiligen Geschäftsleitungen und der vorläufige Insolvenzverwalter derzeit Gespräche mit potenziellen Investoren. Über den Stand dieser Gespräche sowie den weiteren Verkaufsprozess informiert Conergy separat im Verlauf der kommenden Woche.

Quelle: 26. September 2013, www.conergy-group.com


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