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Agentur für Erneuerbare Energie e.V. (opm) - Der Weg zu 100 Prozent Erneuerbaren ist dezentral

Auf Kasseler Energiekongress wird die Rolle der Kommunen und Regionen für die Energiewende und die Bedeutung des EEG für diese Vorreiter betont.

Heute ist der fünfte Kongress „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“ in Kassel zu Ende gegangen. Etwa 700 Teilnehmer aus ganz Deutschland, aber auch aus Europa und den Vereinigten Staaten, diskutierten über die Zukunft der Energiewende aus der regionalen Perspektive. „Gerade der dezentrale Charakter der Energiewende in Deutschland, macht ihren Erfolg aus“, erklärt Dr. Martin Hoppe-Kilpper, Geschäftsführer IdE Institut dezentrale Energietechnologien gemeinnützige GmbH und deENet Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien e.V. „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) etablierte neben dem bestehenden Energieversorgungssystem mit wenigen zentralen Großkraftwerken und Akteuren, eine dezentrale Energieversorgung mit knapp 1,5 Millionen Kraftwerksbetreibern, vornehmlich Privathaushalte und Landwirte. Durch falsche politische Schritte droht diese Energiewende von unten jedoch ins Stocken zu geraten.“

„Eine Diskussion mit dem Ziel, das EEG einfach fallen zu lassen, wäre der falsche Schritt“, bekräftigt auch Dr. Harry Lehmann, Fachbereichsleiter beim Umweltbundesamt. „Es bedarf für verschiedene Technologien unterschiedliche Förderansätze. Eine dezentrale Photovoltaikanlage auf dem Privatdach muss anders behandelt werden, als ein großer Offshore-Windpark in der Ost- oder Nordsee“, so Dr. Lehmann. „Während die kleine Dachanlage in Zukunft vielleicht mehr Energie selber nutzen sollte, so könnte ein Offshore-Windpark auch eine Technologieförderung erhalten.“

Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE), unterstützt diesen Ansatz: „Das EEG hat es geschafft, dass wir mittlerweile knapp 25 Prozent regenerativen Strom im Netz haben. Dass sich dadurch die Herausforderungen im Stromsystemgeändert haben, liegt auf der Hand. Es geht jetzt darum, punktuell nachzusteuern und dabei die Kernelemente des EEG, Einspeisevorrang und Mindestvergütung, zu erhalten“, erklärt Vohrer.

Bei der ganzen technischen Diskussion wurde nicht vergessen, weswegen der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht nur ein Wirtschaftsprojekt, sondern auch ein Projekt zumSchutz des Klimas ist. „Der springende Punkt ist, dass der Mensch derzeit knapp 90 Prozent seiner Energieversorgung fossil deckt und dadurch für einen massiven Schadstoffeintrag von Treibhausgasen sorgt“, betont der Meteorologe, TV-Moderator und Kongress-Botschafter Sven Plöger. „Die 100ee- Regionen sind ganz wunderbare Leuchtturmprojekte. Von diesen und anderen Beispielen profitieren alle.“

Neben den langjährigen Veranstaltern deENet und AEE wird der Kongress „100%- Erneuerbare-Energie-Regionen“ erstmals auch vom Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV) mitveranstaltet. Mitveranstalter sind außerdem das Klimabündnis e.V. und der Deutsche Landkreistag e.V. Das Umweltbundesamt begleitet und berät den Kongress fachlich.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter: www.100-ee-kongress.de

Quelle: 25. September 2013, www.unendlich-viel-energie.de


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