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SolarArt Kraftwerk 1 GmbH & Co. KG (opm) - Utopia - Wie Deutschland sein sollte

Deutschland Frühjahr 2020 - Deutschland blüht. Im wahrsten Sinne des Wortes

Auf den landwirtschaftlichen Ausgleichsflächen strecken die ersten Wiesenblumen ihre Knospen der Sonne entgegen. Das Leben erwacht in den Wiesen. Bienen summen, Vögel singen, Grillen zirpen und Frösche quaken. Dank der konsequenten Landwirtschaftsreform und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien sind in der deutschen Kulturlandschaft viele Flächen entstanden, die Lebensraum für Pflanzen und Tiere sind.

Davon profitieren wir vielfach. Die Förderung von bäuerlichen Familienbetrieben schaffte die Trendwende in der deutschen Landwirtschaft. Nach der Entwicklung zu immer größeren landwirtschaftlichen Industriebetrieben mit größeren Flächen und Nutztierbeständen, die einzig auf Ertragsmaximierung ausgelegt waren, gibt es nun wieder vermehrt Kleinbetriebe. Neben der Produktion von Lebensmitteln hat die Landwirtschaft nun auch die Aufgabe die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Das heißt, sie müssen Ausgleichsflächen vorhalten und pflegen, den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden gering halten und Fruchtfolgen einhalten. Nur wenn sie diese Voraussetzungen erfüllen, erhalten sie Zahlungen aus Steuermitteln. Im Jahr 2013 standen landwirtschaftliche Subventionen noch in Abhängigkeit zur Größe der landwirtschaftlichen Betriebe. So erhielten 80 % der landwirtschaftlichen Direktzahlungen 20 % der Betriebe. Dies hat sich mit der EU Agrar - Reform ab dem Jahr 2014 geändert. Subventionen wurden an das sogenannte Greening geknüpft: Dauergrünland muss erhalten werden, die Vielfalt auf dem Acker erhöht werden und ökologische Ausgleichsflächen geschaffen und erhalten werden.

Ein Erfolgsmodell, die Qualität der Böden, der Luft, des Wassers und der angebauten Nahrungsmittel verbesserte sich, die Natur in Deutschland blühte auf. Natürlich stiegen auch die Preise für Lebensmittel an, da der Leitsatz nicht mehr lautete „Billig um jeden Preis“, sondern das Wohl von Mensch, Tier und Umwelt in der Produktion Berücksichtigung fand. Dies führte jedoch nicht zu sozialen Verwerfungen, da die deutsche Regierung sich parallel wieder stringent auf die soziale Marktwirtschaft als gesellschafts- und wirtschaftspolitisches Leitbild berief. Die Regierung verpflichtete die Manager der Unternehmen dazu, neben dem ökonomischen Erfolg immer auch die soziale und ökologische Verantwortung für ihr Handeln zu tragen. Dies trug maßgeblich dazu bei, dass das Vermögen in Deutschland wieder auf mehr Menschen verteilt wurde. Die Ausgangssituation in 2013, dass 10 % der deutschen Bevölkerung über 58% des Vermögens verfügen, konnte in den vergangen 7 Jahren verbessert werden.

Neben der konsequenten Durchsetzung der sozialen Marktwirtschaft sorgte die Regierung seit 2013 für eine umfassende nachhaltige Umorientierung der deutschen Wirtschaft. Politische Unterstützung erhielt die Wirtschaft nur, wenn sie ihren Geschäftszweck nachhaltig ausrichtete und ihre Handeln nicht auf permanentes Wachstum auslegten. Speziell die deutsche Automobilindustrie erlebte eine Zäsur. Innerhalb kürzester Zeit mussten sie ihre komplette Produktpalette umstellen, da sie die strengen Abgasnormen nicht mehr erfüllen konnte. Nach schweren Jahren stehen die Autos „made in Germany“ heute auch wieder für zukunftsfähig. Denn deutsche Hersteller können heute, im Gegensatz zu 2013, sowohl bei elektrischen als auch bei Hybrid- und Wasserstoffantrieben mit den ausländischen Wettbewerbern mithalten. Auch der Energiemarkt hat sich vollkommen neu strukturiert. Heute erzeugen wir unseren Strom zu 100% dezentral aus Erneuerbaren Energien. Durch den Umbau der Stromerzeugung und den Ausbau der Elektromobilität konnten wir den Verbrauch von Primärenergieträgern und damit die Abhängigkeit von Rohstoffimporten verringert. Deshalb war Deutschland von Krisensituationen in den Abbauländern kaum beeinflusst.

Die nachhaltige Entwicklung in Deutschland wurde durch die aktive Bankenlandschaft unterstützt. Nach der Bankenkrise, die in 2009 begann, wurden die Banken wieder stärker durch die Politik reguliert. Einige der damals üblichen Finanzprodukte wurden mit hohen Steuern belegt und einige Produkte, beispielsweise Spekulationen auf Nahrungsmittel, die den Hunger in Entwicklungsländern verschärften, wurden verboten. Die Banken mussten sich deshalb wieder auf ihre Kernaufgabe konzentrieren. Die Finanzierung von Landwirten, Unternehmen und Privatpersonen. Viele kleine, regionale und nachhaltige Projekte konnten davon profitieren, da die Banken nun wieder geringere Kreditvolumina akzeptierten. Besonders gut harmonierte die aktive Bankenlandschaft mit den vielfältigen Bürgerengagement-Initiativen.

2020 geht es uns gut - eine Utopie? Ja vielleicht. Wenn wir heute nicht konsequent umsteuern wird es sicher eine Utopie bleiben. Der aktuelle Wahlkampf verdeutlicht nur, dass wir auf unsere Politik nicht warten sollten. Als Bürger müssen wir selbst aktiv werden. Wir müssen von unseren Politikern konsequent Nachhaltigkeit einfordern. Wir müssen dies aktiv tun, müssen Petitionen einreichen, der Politik Fragen stellen, Demonstrieren und mit unserer Wahl unserem Willen zur Nachhaltigkeit Ausdruck verleihen. Und natürlich bei unseren Kauf- und Konsumentscheidungen Nachhaltigkeit berücksichtigen. Ein Land das blüht, kann entstehen, wenn nicht nur die ökonomischen Interessen von Unternehmen im Vordergrund stehen, sondern ökologische und soziale Werte ebenso berücksichtigt werden. Noch können wir diese Utopie Wirklichkeit werden lassen.

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Quelle: 20. September 2013, www.solarart-kraftwerk.de


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