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juwi Gruppe (opm) - Ein starkes Zeichen für die Energiewende

Spektakuläre Buchlesung auf Deutschlands größtem Windrad / Bestseller-Autor und Unternehmer Matthias Willenbacher stellt seinen „Masterplan 2020“ vor / Mehrere tausend Menschen verfolgen Live-Stream im Internet und sagen Ja zur Energiewende

Mehr Engagement beim Ausbau erneuerbarer Energien: Genau das forderten am gestrigen Abend tausende Bürger von der Bundeskanzlerin bei Deutschlands erstem dezentralen Lese- und Diskussionsevent zur Energiewende. An 24 verschiedenen Orten von Bayern bis Schleswig-Holstein, vom Saarland bis Brandenburg lasen zeitgleich Protagonisten der Energiewende aus dem Spiegel-Bestseller „Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin“ von juwi-Gründer Matthias Willenbacher. Das Besondere: Der Autor beantwortete nach der Lesung Fragen zur Energiewende und zu seinem Masterplan 2020 – und das live als Video-Stream von der Spitze einer 200 Meter hohen Enercon E-126, dem leistungsstärksten Binnenlandwindrad der Welt. Organisiert wurde das deutschlandweite Event von Energiegenossenschaften.

Es war ein starkes Signal für die erneuerbaren Energien, das gestern vom Schneebergerhof bei Kirchheimbolanden in Rheinland-Pfalz in den Rest der Republik gesendet wurde: „Wir sind mit der Energiewende auf dem richtigen Weg“, so ein kämpferischer Matthias Willenbacher bei der Begrüßung der Event-Teilnehmer aus 135 Meter Höhe. „Jetzt heißt es weitermachen, weiterkämpfen, damit es nicht beim bislang Erreichten bleibt. Aber auch das werden wir schaffen, denn die Mehrheit der Deutschen steht hinter den Erneuerbaren und möchte keinen Rückschritt zu Atomenergie und Kohleverstromung.“

Unterstützt von TV-Moderator und „Fußball-Gott“ David Kadel las Willenbacher zuerst einzelne Passagen aus seinem Bestseller, danach stellte er seinen Masterplan 2020 vor. Dessen Kernaussage ist klar mit Fakten belegt: Die Energiewende in Deutschland ist in sieben Jahren, also bis 2020, umsetzbar – und das wesentlich günstiger als von der Bundesregierung geplant. Den Zweiflern und Zauderern aus Politik und Wirtschaft antwortete Willenbacher: „Wir können den Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2020 schaffen. Technisch ist das überhaupt kein Problem. Wir können 60 Prozent unseres Strombedarfs mit Windenergie aus dem Binnenland abdecken, 25 Prozent über Photovoltaik. Hinzukommen fünf Prozent aus Wasserkraft. Die restlichen zehn Prozent unseres Strombedarfs können wir aus Blockheizkraftwerken, die mit Bioenergie betrieben werden, beziehen. Was fehlt ist ausschließlich der politische Wille.“

Empört ist der Energieexperte über die derzeitige Kostenkampagne gegen die Erneuerbaren. „Ein Durchschnittshaushalt zahlt ungefähr 5.000 Euro jährlich für Wärme und Mobilität. 200 Euro davon sind EEG-Umlage. Warum thematisieren die Gegner der Energiewende nur diesen Betrag, nicht aber die restlichen 4.800 Euro, die vor allem für Mobilität, sprich für Benzin und Diesel drauf gehen?“

Bei den tausenden deutschlandweit zugeschalteten Teilnehmern sorgten Willenbachers klare Worte für viel Zustimmung. Offen bleibt die Frage, ob die Kanzlerin sein Angebot - setzt Merkel die Energiewende bis 2020 zu 100 Prozent um, verschenkt Willenbacher seine Unternehmensanteile an Energiegenossenschaften - annimmt. „Das Angebot liegt nach wie vor auf dem Tisch“, so der juwi-Gründer. „Jetzt ist die Kanzlerin am Zug“.

Quelle: 13. September 2013, www.juwi.de


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