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Haus der Technik e.V. (opm) - Windenergie im Wald gewinnt an Bedeutung

Über 11 Millionen Hektar Landfläche in Deutschland sind bewaldet. Insbesondere in den waldreichen Bundesländern in Mittel- und in Süddeutschland bieten Standorte mit intensiv genutzten Wirtschaftswäldern für die Windenergie natur- und landschaftsverträgliche Ausbaupotentiale.

Dabei liegt das Potential der Windenergienutzung im Wald über den Baumwipfeln. Mit Anlagenhöhen von rund 200 Metern ist dies technisch realisierbar. Dennoch treten vielerorts Fragen zum Natur- und Artenschutz auf sowie zu forstwirtschaftlichen bzw. forstrechtlichen Aspekten. Eine umweltfreundliche und gleichzeitig adäquate gewinnbringende Nutzung von Windenergieanlagen im Wald erfordert daher umfassende Planungskompetenzen und Know-how. Dieses reicht über Fragen von der Nutzbarkeit unterschiedlicher Waldtypen in verschiedenen Gebieten Deutschlands bis hin zu Kriterien für eine praktische Umsetzung.

Der Workshop „Windenergie im Wald – Herausforderungen und Potentiale im regionalen Vergleich“, am 19. & 20. September 2013 in Koblenz, informiert über die aktuellen Möglichkeiten und die Potentiale der Windenergienutzung im Wald. Dr. Ingo Ewald (Geschäftsführer D.I.E. - Erneuerbare Energien) stellt in dem Workshop die Möglichkeiten der Windenergienutzung im Wald vor und geht auf die speziellen Kriterien und Anforderungen im Planungsprozess ein. Die TeilnehmerInnen lernen die Auswirkungen der Windenergie auf Natur und Landschaft sowie die Chancen von Waldstandorten einzuschätzen.

Die beiden Co-Referenten Michael Diemer (Landesforsten Rheinland-Pfalz) und Simon Stahl (Forst Baden-Württemberg) stellen den aktuellen Stand, die Chancen und Herausforderungen sowie die Besonderheiten der Windenergienutzung im Wald in den beiden Bundesländern vergleichend vor.

Am 2. Tag des Workshops findet eine Exkursion zur Windfarm Ellern/Hochsteinchen der juwi-Gruppe statt. In der Windfarm im Landkreis Rhein-Hunsrück sind insgesamt elf Windenergieanlagen vom Typ E101 und E126 im Wald installiert. Aufgrund der Lage im Naturpark waren artenschutzrechtliche Fragestellungen von besonderer Bedeutung und die Erschließung war nicht nur aufgrund der Ausmaße der E126 eine Herausforderung.

Der Workshop richtet sich an Planer, Projektierer, Juristen, Berater, Investoren, Mitarbeiter von Herstellern sowie von Kommunen, Energieversorgern und Stadtwerken.

Partner des Seminars ist die EnergieAgentur Rheinland-Pfalz.

Die ForWind- Academy und das Haus der Technik setzen mit diesem Fachseminar ihre erfolgreiche Kooperation fort.

Quelle: 9. September 2013, www.hdt-essen.de


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