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juwi AG (opm) - juwi-Gründer Matthias Willenbacher kritisiert „Lügenkampagne gegen die Erneuerbaren“

Energiepionier und Bestseller-Autor spricht von falschen Schuldzuweisungen: Jährlicher Zubau bei Wind- und Solarenergie nur für 13 Prozent der Steigerung der EEG-Umlage verantwortlich

In weniger als zwei Wochen hat Deutschland die Wahl. Es ist auch eine Entscheidung zwischen dem zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Rückfall in das atomar-fossile Zeitalter. Umfragen zufolge steht eine große Mehrheit der Bevölkerung nach wie vor hinter dem Projekt Energiewende. Auch deshalb werden von den Verfechtern des „alten Systems“ täglich neue Lügen über Ausmaß und Ursache des befürchteten Anstiegs der Energiepreise verbreitet. Für Matthias Willenbacher, Gründer und Vorstand der juwi-Gruppe, Bestseller-Autor und Gesicht der Energiewende, eine durchsichtige Taktik mit falschen Argumenten.

Mitte Oktober wird die EEG-Umlage 2014 veröffentlicht. Schon jetzt wird wieder kräftig über die Erhöhung spekuliert. Mit welchen Zahlen ist denn zu rechnen?

Matthias Willenbacher: „Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) hat aktuell eine Schätzungen zur Entwicklung der EEG-Umlage veröffentlicht. Darin geht der BEE von einem Anstieg der EEG-Umlage 2014 um 1,12 Cent pro Kilowattstunde auf dann 6,42 Cent pro Kilowattstunde aus. Zu einem recht ähnlichen Ergebnis kommt das Beratungsunternehmen Energy Brainpool, das im Auftrag der Grünen bereits vor zwei Wochen eine ähnliche Studie herausgegeben hat. Hier wird ein Anstieg auf 6,1 Cent pro Kilowattstunde geschätzt. Am 15. Oktober wissen wir dann die exakte Zahl, dann werden die Übertragungsnetzbetreiber die offizielle Erhöhung veröffentlichen.“

In der Öffentlichkeit wird der Schwarze Peter gerne den Erneuerbaren zugeschoben. Wie hoch ist denn der tatsächliche Anteil der Erneuerbaren an der Erhöhung?

Willenbacher: Hierzu geben die erwähnten Studien ein eindeutiges Bild ab: Beide Untersuchungen kommen unabhängig voneinander zu dem Ergebnis, dass der Zubau der erneuerbaren Energien nur für 13 Prozent des Anstiegs verantwortlich ist. Damit ist die von Gegnern der Energiewende gerne genutzte Schuldzuweisung an die erneuerbaren Energien haltlos. Gleichermaßen zeugen vor diesem Hintergrund die Forderungen der FDP nach einem Zubaustopp für Erneuerbare als auch die Altmaiersche „Strompreisbremse“ von fehlender Sachkenntnis. Der Zubau der Erneuerbaren ist nicht das Problem.

Was sind denn dann die Gründe für den zu erwartenden Anstieg?

Willenbacher: Gemäß der BEE-Untersuchung entfällt der Löwenanteil auf den Rückgang der Börsenstrompreise mit einem Anteil am Anstieg der Umlage von 32 Prozent, gefolgt von den Industrieprivilegien mit 30 Prozent. Die Nachholung zum Ausgleich des EEG-Kontos ist für weitere 20 Prozent verantwortlich. Hierbei ist zu beachten, dass dieser Anteil faktisch ebenfalls dem Rückgang des Börsenstrompreises zugerechnet werden muss, nur bezogen auf das Jahr 2013. In Summe sind damit 52 Prozent des Anstiegs dem Rückgang des Börsenstrompreises zuzuordnen. Geringe Anteile entfallen noch auf die Liquiditätsreserve mit 3 Prozent und die Marktprämie mit 2 Prozent.

Die ganze Wahrheit über den klimaverträglichen Umbau unserer Energieversorgung hat Matthias Willenbacher in seinem Buch „Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin. Denn die Energiewende darf nicht scheitern!“ auf 154 Seiten klar und ohne Fachchinesisch zusammengefasst.

Am Donnerstag, 12. September 2013 werden ab 19 Uhr mehrere tausend Menschen zusammenkommen und ihr „Ja zur Energiewende“ kraftvoll kundtun - beim ersten großen „Dezentralen Lese-Event“ Deutschlands.

An über 30 Orten lesen zeitgleich Protagonisten der Energiewende aus Willenbachers Spiegel-Bestseller.

Das Besondere: Der Autor beantwortet nach der Lesung Fragen zur Energiewende und zu seinem Masterplan – und das live als Video-Stream von der Spitze des leistungsstärksten Binnenlandwindrads der Welt.

Wir laden Sie herzlich ein, bei diesem außergewöhnlichen Event dabei zu sein und darüber zu berichten. Lesungen finden von Bayern bis Schleswig-Holstein, vom Saarland bis Brandenburg statt. Das Windrad, von dessen Spitze live gesendet wird, steht am Schneebergerhof bei Kirchheimbolanden in Rheinland-Pfalz.

Quelle: 9. September 2013, www.juwi.de


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