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Ökologischen Umbau vorantreiben

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Ökologischen Umbau vorantreiben

Umweltminister Trittin sieht sich als Anwalt der erneuerbare Energien - Streit mit Wirtschaftsminister Clement absehbar
von Daniel Wetzel

Berlin - Weil die Grünen mit ihrem Erfolg bei der letzten Bundestagswahl Kanzler Gerhard Schröder eine zweite Legislaturperiode verschafften, hatten sie ein paar Wünsche frei. Einen davon löste in diesem Jahr Bundesumweltminister Jürgen Trittin ein, in dem er die "Abteilung 6: Erneuerbare Energien" aus dem Bundeswirtschaftsministerium herauslösen ließ und seinem eigenen Haus angliederte.

Mit dieser kleinen, nur sechs Mann starken Kerntruppe treibt Trittin seitdem den ökologischen Umbau der Energiewirtschaft voran. Im kommenden Jahr hofft er, einige entscheidende Weichen stellen zu können. Streit mit Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) ist programmiert.

Wenn im Juni 2004 rund 15 000 Umweltpolitiker aus aller Herren Länder zur UN-Konferenz über erneuerbare Energien "Renewables 2004" nach Bonn kommen, möchte Jürgen Trittin sein Land gern als leuchtendes Vorbild für eine funktionierende ökologische Energiewirtschaft präsentieren. Einige Erfolge sind schon errungen, andere müssen noch erkämpft werden.

Dass Deutschland dank des Erneuerbaren Energien-Gesetzes den Ökostrom-Anteil innerhalb weniger Jahre auf respektable acht Prozent hochfahren konnte, kann Trittin auf der Haben-Seite verbuchen. Dazu gehört die Weltmarkt-Führerschaft in Sachen Solar- und Windenergie. ...

Quelle: www.welt.de, 29. Dezember 2003