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juwi AG / STAWAG (opm) - Windpark Düren schlägt eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft

- 40 Kilometer vom Braunkohletagebau Garzweiler II entfernt errichten juwi und die STAWAG Solar GmbH derzeit drei Windräder

- Die Anlagen liefern künftig sauberen Ökostrom für 6.600 Haushalte

Es gibt wohl wenige Orte in Deutschland, an denen die alte und die neue Form der Energieversorgung so augenscheinlich aufeinanderprallen: Am Rand der nordrhein-westfälischen Stadt Düren bauen das Projektentwicklungsunternehmen juwi und die STAWAG Solar GmbH in den kommenden Monaten drei Windkraftanlagen der neuesten Generation. Zeitgleich entsteht 40 Kilometer weiter nördlich, in Immerath bei Erkelenz, der Braunkohletagebau Garzweiler II. Dafür wird nun der 100 Jahre alte neuromantische Dom Sankt Lambertus abgerissen.

"Das wäre nicht nötig", sagt Paul Schweda, Leiter der juwi-Niederlassung in Essen. "Die erneuerbaren Energien haben schon heute das Potenzial, uns zu 100 Prozent mit Energie zu versorgen. Daher ist es für mich unverständlich, dass weiterhin ganze Kulturlandschaften für eine veraltete und auch noch umweltschädliche Technologie zerstört werden." Wie es anders und besser geht zeigt der neue Windpark in Düren-Echtz: Hier haben die ersten Bauarbeiten bereits begonnen. Im Oktober dieses Jahres sollen die Türme der Windkraftanlagen vom Typ Enercon E101 geliefert und aufgebaut werden. Die Maschinen haben jeweils eine Leistung von drei Megawatt. Frank Brösse, Geschäftsführer der STAWAG Solar GmbH, prognostiziert: "Ab Ende 2013 liefert der Park dann Jahr für Jahr rund 23 Millionen Kilowattstunden sauberen Ökostrom. Das reicht, um rund 6.600 Haushalte zu versorgen und spart im Vergleich zu Kohlekraftwerken jährlich rund 1.650 Tonnen CO2."

Dabei schlägt der Windpark Düren nicht nur in puncto Umwelt eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft. Oliver Seidel, verantwortlicher Projektleiter bei juwi, berichtet: "Da in Düren bereits Keltengräber gefunden worden waren, wurde der Boden vorher archäologisch untersucht. Und tatsächlich wurden wir fündig." Archäologen förderten mehrere interessante Artefakte zu Tage, darunter beispielweise ein 7.000 Jahre altes Steinbeil. Die Fundstücke wurden der Denkmalbehörde Nordrhein-Westfalen übergeben.

Quelle: 07. August 2013, www.juwi.de


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