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RWE Innogy GmbH (opm) - Stadt Bedburg und RWE Innogy unterzeichnen Kooperationsvereinbarung für den Windpark Königshovener Höhe

- Beteiligung der Stadt Bedburg von bis zu 49 Prozent möglich
- Größtes Windparkprojekt von RWE Innogy in Deutschland.

Die Stadt Bedburg und RWE Innogy haben gestern eine Kooperationsvereinbarung über eine Beteiligung am Windkraftprojekt auf der Königshovener Höhe unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass sich die Stadt Bedburg mit einem Anteil von bis zu 49 Prozent an dem nördlich der Stadt geplanten Windpark beteiligen kann. Das Projekt wird derzeit auf einer rund 345 Hektar großen Rekultivierungsfläche des Tagesbaus Garzweiler entwickelt. Es handelt sich dabei um den größten von RWE Innogy geplanten Windpark in Deutschland. 21 Windenergieanlagen mit einer Leistung von insgesamt über 60 Megawatt (MW) sollen in der von der Stadt Bedburg ausgewiesenen Windkonzentrationszone, der Königshovener Höhe, entstehen. Die Genehmigung zum Bau des Windparks wird gegen Ende dieses Jahres erwartet.

Gunnar Koerdt, Bürgermeister der Stadt Bedburg, erläutert: "Die Energiewende ist längst auch auf der kommunalen Ebene angekommen. Nur mit einer städtischen Beteiligung können wir nun dafür sorgen, dass die Wertschöpfung in maßgeblicher Höhe vor Ort verbleibt. Die Vereinbarung mit RWE ist so flexibel konzipiert, dass eine Beteiligung von bis zu 49 Prozent an Bau und Betrieb des Windparks möglich ist und die letztendliche Entscheidung über die Beteiligungshöhe erst fallen wird, wenn alle Fragestellungen hinsichtlich der Kosten- und Leistungsdaten des Windparks abschließend geklärt sind. Alle uns vorliegenden Daten signalisieren bereits heute, dass dieses Projekt für beide Partner äußerst lohnend sein wird und eine Beteiligung in Höhe von 49 Prozent durch die Stadt Bedburg zu gegebener Zeit beschlossen werden sollte. Von den Ergebnissen werden über den städtischen Haushalt alle Bürgerinnen und Bürger profitieren. Ich bin froh, dass der Rat der Stadt Bedburg bislang alle erforderlichen Entscheidungen zum Windpark mit sehr breiter Mehrheit getroffen hat und auch die Kommunalaufsicht das Projekt kritisch, aber durchaus wohlwollend begleitet."

Dr. Hans Bünting, Geschäftsführer der RWE Innogy, erklärt: "Nordrhein-Westfalen und besonders das rheinische Revier sind für uns von zentraler Bedeutung, wenn es um den Ausbau der Windenergie an Land geht. Es freut mich sehr, dass wir nun mit der Stadt Bedburg einen Rahmen für eine zukünftige Kooperation geschaffen haben, die für Akzeptanz und Wertschöpfung in der Region steht."

In den vergangenen zwei Jahren hat RWE Innogy mit den Windparks Titz (20 MW) und Jüchen (7 MW) bereits zwei Projekte im rheinischen Revier realisieren können. Der im Herbst 2012 ans Netz gegangene Windpark Titz im Kreis Düren wird im Kooperationsverbund Green Gecco betrieben. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen von RWE Innogy und 29 Stadtwerken, das sich den Ausbau der erneuerbaren Energien auf die Fahnen geschrieben hat.

"Die Energiewende in Deutschland und Europa ist eine Mammutaufgabe, die auf vielen Schultern getragen werden muss. Deshalb öffnen wir ganz bewusst unsere Projekte für Partner und bieten privaten und öffentlichen Investoren Kooperationsmodelle an. Die Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen in Deutschland wollen wir weiter intensivieren", betont Bünting.

Unterstützt wird RWE Innogy dabei von den Schwestergesellschaften RWE Power und RWE Deutschland AG. RWE Power unterstützt im rheinischen Revier bei der Flächenbereitstellung und Koordination. Die Kommunalbetreuer der RWE Deutschland AG informieren gemeinsam mit den Windparkentwicklern die kommunalen Vertreter über die unterschiedlichen Beteiligungsmodelle. Als Miteigentümer an Windparks können Städte und Gemeinden neben der Einnahme von Gewerbesteuern zusätzlich direkt von den Erträgen der Windkraftwerke profitieren.

Nicht nur bei Windparks an Land arbeitet RWE Innogy mit Partnern zusammen, auch bei Windparks auf See setzt das Unternehmen auf Kooperationen. So betreibt und errichtet RWE Innogy in Großbritannien und Belgien Offshore-Windparks gemeinsam mit Partnern. In Deutschland plant RWE Innogy den Offshore-Windpark Nordsee One (rd. 330 MW) vor Juist gemeinsam mit Partnern zu realisieren.

Derzeit betreibt RWE Innogy Windparks in Europa mit einer Leistung von über 2.100 MW - rund 400 MW davon kommen von Windparks auf See. Allein in Deutschland verfügt RWE Innogy über Windkraftkapazitäten an Land von derzeit 470 MW Leistung.

Quelle: 19. Juli 2013, www.rwe.com


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