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TenneT TSO GmbH (opm) - TenneT erhält Planfeststellungsbeschlüsse für Teilbereiche der Netzanbindungsprojekte DolWin2 und DolWin3

- Planfeststellungsbeschluss für Seetrasse im Projekt DolWin2
- Planfeststellungsbeschluss für Deichkreuzung im Projekt DolWin3

TenneT ist in den Netzanbindungsprojekten DolWin2 und DolWin3 einen wichtigen Schritt weitergekommen: Am 26. Juni hat TenneT den Planfeststellungsbeschluss für die Seetrasse im Projekt DolWin2 erhalten. Damit hat TenneT die Erlaubnis, Bohrungen zur Deichkreuzung in Hilgenriedersiel und Norderney und die Verlegung des Kabels von der Deichkreuzung durch das Wattenmeer bis zur Grenze der 12-Seemeilen-Zone durchzuführen.

Am 24. Juni hat TenneT zudem den Planfeststellungsbeschluss für die Deichkreuzung in Hamswehrum für das Netzanbindungsprojekt DolWin3 erhalten.

Anfang Juli wird in beiden Projekten mit den bauvorbereitenden Maßnahmen für die Deichkreuzungen begonnen. Die eigentlichen Bohrarbeiten erfolgen dann nach Einrichtung der Baustellenflächen wattseitig und landseitig voraussichtlich Ende Juli bzw. Anfang August. Um die Genehmigungsauflagen im Hinblick auf Naturschutz, Deichschutz und Arbeitssicherheit einhalten zu können, sollen die Arbeiten bis Ende September abgeschlossen sein. Die Verlegung der Seekabel findet in diesem Jahr noch nicht statt.

Für die Landtrasse des Projekts DolWin2 zwischen Hilgenriedersiel und Dörpen ist der Planfeststellungsbeschluss ebenfalls bereits vollzugsfähig, so dass mit den Arbeiten begonnen werden kann. Hier finden teilweise bereits Bauvorbesprechungen mit den betroffenen Landeigentümern und -nutzern über den Baustart und den -ablauf statt. Da die Trasse in mehrere Sektionen aufgeteilt ist, wird der Baubeginn nicht an allen Abschnitten gleichzeitig erfolgen.

Mit den Netzanbindungsprojekten DolWin2 und DolWin3 werden zwei 900 MW starke HGÜ-Verbindungen (Hochspannungsgleichstromübertragung) realisiert. Auf einer Konverterstation auf See wird der im Windpark erzeugte Drehstrom in Gleichstrom umgewandelt, bevor er über die Kabelverbindung zum Umspannwerk in Dörpen fließt. In der dortigen Konverterstation wird der Gleichstrom wieder in Drehstrom transformiert und anschließend in das Höchstspannungsnetz eingespeist. Das Seekabel führt von der Konverterstation auf See über 45 bzw. 83 Kilometer bis an die Küste. Das Landkabel führt dann von der Küste 90 bzw. 79 Kilometer bis zum Umspannwerk in Dörpen.

Mit diesen beiden Projekten steigt die von TenneT in Auftrag gegebene Netzanbindungskapazität auf über 6.200 MW. TenneT ist damit der größte Investor in den Ausbau der Offshore-Windenergie.

Quelle: 18. Juli 2013, www.tennet.eu


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