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In.power (opm) - in.power GmbH hat drei Viertel ihres Portfolios in der Fernsteuerbarkeit

Der Gesetzgeber hat im vergangenen Jahr im Rahmen der Managementprämien-Verordnung (MaPrV) die Vergütungssätze bei der "Marktprämie" (der momentan gebräuchlichsten Form der Direktvermarktung von EEG-Anlagen) reduziert und neugeordnet. Seit Januar 2013 gilt in diesem Rahmen ebenfalls der sog. Fernsteuerbarkeitsbonus. Innerhalb der ersten Jahreshälfte 2013 hat in.power bereits drei Viertel ihres Portfolios, das insgesamt ca. 600 MW umfasst, in die Fernsteuerbarkeit gebracht und konnte so dem Anlagenbetreiber zeitnah den zusätzlichen Bonus in Höhe von 1,00 Euro/MWh für 2013 weiterreichen. in.power liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Hierdurch ergeben sich für den Anlagenbetreiber bereits aktuell wesentliche finanzielle Vorteile, die sich in den kommenden beiden Jahren nochmals auf 1,50 Euro/MWh (2014) bzw. 2,00 Euro/MWh (2015) erhöhen.

Der Fernsteuerbarkeitsbonus wird ausgezahlt, wenn
a) eine geeichte, fernauslesbare Online-Zähleinrichtung am Einspeisepunkt vorhanden ist und wenn
b) die Anlage zusätzlich durch den Direktvermarkter "ferngesteuert" werden kann. Im Gegensatz zur sinkenden Marktprämie steigt der Fernsteuerbarkeitsbonus und ist deshalb von besonderem Interesse für die Anlagenbetreiber.

in.power hat sich bereits 2011 als bundesweit agierender Messstellenbetreiber aufgestellt. "Aktuell haben wir mit den meisten Verteilnetzbetreibern entsprechende Vertragswerke unterzeichnet und können im Rahmen des liberalisierten Marktes bereits in über 600 Verteilnetzen als Messstellenbetreiber tätig werden, resümieren Dipl.-Ing. Josef Werum und Dipl.-Inf. Matthias Roth, beide Gründer und Geschäftsführer der in.power GmbH.

Als bundesweiter Messstellenbetreiber und Messdienstleister ist in.power einer von wenigen Direktvermarktern, der das Thema Fernsteuerbarkeit über die Messstelle umsetzen kann. Diese Dienstleistung wird von in.power in der Regel ohne (bzw. ohne merkliche) Zusatzkosten angeboten; in der Mehrzahl der Fälle wird das Entgelt für Messstellenbetrieb aktuell an den VNB entrichtet, so dass sich bei Übernahme der Messstelle durch in.power lediglich der Zahlungsfluss ändert. Von der Beauftragung bis zum Umbau der Messstelle (Zählerwechsel) benötigt in.power einen Zeitrahmen von ca. 6-8 Wochen. Der Zähler wird von in.power so vorbereitet, dass dieser, in der Regel mühelos, mit der Anlagensteuerung verbunden werden kann. Der Fernsteuerbarkeitsbonus wird im Monat des Umbaus beim Netzbetreiber angemeldet und bereits für den nächsten Monat ausgezahlt.

Kritisch sieht Josef Werum momentan die im Markt teils fragliche technische Umsetzung zur Erreichung des Fernsteuerbarkeitsbonus. Seiner Auffassung nach ist die einzig eindeutig gesetzeskonforme Umsetzung der Fernsteuerbarkeit das Auslesen der Ist-Daten an der Einspeisestelle und Steuern über die Messstelle.

Aufgrund des für 2014 noch steigenden Fernsteuerbarkeitsbonus erwartet in.power Geschäftsführer Josef Werum für die nächsten Wochen und Monate, "…dass viele Anlagenbetreiber, deren Ökokraftwerke bisher von ihrem Direktvermarkter nicht in die Fernsteuerbarkeit überführt werden konnten, sich bis Jahresende für einen neuen Direktvermarkter entscheiden, bei dem die Umrüstung der Anlagen auf die Fernsteuerbarkeit bereits zum Qualitätsstandard geworden ist". Auch deshalb arbeitet in.power an neuen Unterscheidungsmerkmalen, die das Unternehmen im Wettbewerb auszeichnen. Unter anderem werden derzeit noch für dieses Jahr sechs regionale Stromprodukte, basierend auf Windstrom aus dem in.power energy network, vorbereitet. Außerdem bereitet sich in.power aktuell auf die Präqualifizierung von Windparks für die Regelenergievermarktung vor.

Quelle: 17. Juli 2013, www.inpower.de


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