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Grünstromwerk GmbH (opm) - Solarstrom-Direktvermarktung: Grünstromwerk bietet Ökostromtarif mit 25 Prozent Photovoltaik-Anteil

Das Photovoltaik-Kraftwerk Achsheim (Bayern) mit 5,1 MW versorgt bis zu 5.000 Vier-Personen-Haushalte im Rahmen des "SOLAR 25"-Tarifs

Die Grünstromwerk GmbH (Hamburg) bietet ihren Kunden mit dem Ökostromtarif SOLAR 25 die Möglichkeit, Solarstrom direkt aus deutschen Photovoltaik-Kraftwerken beziehen. Dies sei der erste Tarif dieser Art in Deutschland, berichtet das Unternehmen. Er sei durch den TÜV Rheinland zertifiziert, soll den regionalen Ausbau der erneuerbaren Energien fördern und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entlasten.

Regionale Ausbaugarantie inklusive
"Für Verbraucher ist es bislang kaum möglich, den in ihrer Region produzierten Grünstrom direkt zu beziehen. Wir ändern das jetzt", sagt Grünstromwerk-Geschäftsführer und Gründungsgesellschafter Dr. Tim Meyer. Umweltbewusste Stromkunden könnten die Energiewende in Deutschland jetzt direkt durch Ihre Kaufentscheidung beeinflussen.

Anders als bei marktüblichen Ökostromtarifen stamme bei SOLAR 25 mindestens ein Viertel des Stroms aus einem deutschen PV-Kraftwerk. Mit der regionalen Ausbaugarantie sollen Kunden Solarstrom künftig direkt aus ihrer Region erhalten: Ab 1.000 Kunden in einer Region stelle Grünstromwerk die Belieferung durch ein regionales Photovoltaik-Kraftwerk sicher.

Deutscher Ökostrom wird normalerweise nicht direkt an Verbraucher verkauft
Bislang beziehen Ökostromkunden Ihren Strom meistens vollständig aus Wasserkraftwerken - überwiegend aus Skandinavien. In Deutschland produzierter Ökostrom wird in der Regel über einen Einspeisetarif nach dem EEG gefördert. Der hierzulande produzierte Ökostrom aus EEG-Förderung geht daher im deutschen Strommix auf und wird nicht direkt an den Verbraucher verkauft.

Bei hochwertigen Ökostromtarifen werden im Rahmen von Fördermodellen und Investitionsgarantien Aufpreise erhoben und damit in den Bau neuer regenerativer Kraftwerke investiert. Diese Kraftwerke beliefern jedoch die Kunden nicht direkt, und ihre Produktionsmenge ist viel geringer als der Strombezug des Kunden. Zudem stehen solche Anlagen häufig im europäischen Ausland, betont Grünstromwerk.

In seinen neuen Ökostromtarif hingegen integriere das Unternehmen 25 Prozent Solarstrom aus deutschen PV-Kraftwerken. Der Rest sei Ökostrom mit "renewablePLUS"-Zertifikat. Da der Solarstrom-Anteil direkt an Stromkunden verkauft werde, müsse die EEG-Einspeisevergütung nicht in Anspruch genommen werden.

Quelle: 17. Juli 2013, www.gruenstromwerk.de


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