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juwi-Gruppe (opm) - juwi-Gruppe und Energiegenossenschaften nehmen weiteren Solarpark in Tauberfranken in Betrieb

PV-Anlage entlang der Autobahn 81 produziert pro Jahr 2,4 Millionen Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom und deckt so den Bedarf von 600 Drei-Personen-Haushalten

Das ist eine gute Nachricht für die Energiewende in Baden-Württemberg: Nach nur zwei Monaten Bauzeit konnte der neue Solarpark "Oberlauda" in Betrieb genommen werden. Seit Ende April wird auf der Gemarkung Lauda-Königsfeld am Rand der A81 sauberer Solarstrom produziert. Der Park hat einen Jahresenergieertrag von 2,4 Millionen Kilowattstunden und ist nach der Anlage in Dittwar bereits das zweite Projekt der Kooperation zwischen der Genossenschaft BürgerEnergie Tauberfranken eG und der Wörrstadter juwi-Gruppe.

"Wieder einmal erwies sich Juwi als hervorragender Partner bei der Realisierung unserer Solar-Projekte", sagt Joachim Thees, Vorstand der Genossenschaft BürgerEnergie Tauberfranken. Damit sei in der Region Taubertal ein weiterer wichtiger Schritt für die Energiewende geschafft.

Auch Marc Krezer, bei juwi als Bereichsleiter auch für Baden-Württemberg zuständig, betont das maßgeschneiderte Zusammenarbeiten beider Partner: "juwi versucht bei allen Projekten, die lokale und regionale Wertschöpfungskette zu stärken."

Guido Terwey, juwi-Regionalleiter Ba-Wü Nord ergänzt: "Deshalb sind wir froh, mit der BürgerEnergie Tauberfranken 3 eG einen Investor gefunden zu haben, der in der Region verwurzelt ist. So kommen wir unserer Vision einer 100%igen Versorgung mit erneuerbaren Energien durch dezentrale Kraftwerke einen wichtigen Schritt näher."

Mit über 9000 Solarmodulen und einer Gesamtleistung von 2,2 Megawatt können nun im Jahr stattliche 2,4 Millionen Kilowattstunden grüner Strom erzeugt werden. Dies entspricht dem durchschnittlichen Strombedarf von 600 Drei-Personen-Haushalten. Zusätzlicher Nutzen für Umwelt und Klima: Gegenüber Strom aus fossilen Brennstoffen werden so über 1400 Tonnen giftiges CO2 weniger in die Luft gepustet.

Betreiber der Anlage sind die Menschen der Region. Wie auch bei den beiden benachbarten Solarparks gründeten sie eine Genossenschaft, die BürgerEnergie Tauberfranken 3 eG. Mit Hilfe von Anteilen konnten Teile der Anlage von den Genossenschaftsmitgliedern selbst finanziert werden. Der Rest der Investitionssumme kam von der Sparkasse Tauberfranken. Nicht ein großer Konzern steuert jetzt das Energieprojekt, sondern die Bürger selbst. Dies spiegelt sich auch in der Leitung der Genossenschaft wider: Die beiden Vorstandsmitglieder Joachim Thees und Konrad Breuner engagieren sich ehrenamtlich.

Quelle: 10. Juli 2013, www.juwi.de


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