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Aus dem greenValue Newsletter - Neuer Weltrekord: Wind und Solar decken Stromversorgung zu über 60 Prozent, Erneuerbare Energien in Skandinavien - Green Building Beteiligungen, die nachhaltige Form von Immobilien-Investitionen

Nachstehend finden Sie redaktionelle Auszüge aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Juli 2013. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Neuer Weltrekord: Wind und Solar decken Stromversorgung zu über 60 Prozent

Das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) teilte mit, dass am 16.06.2013 Wind- und Solaranlagen in Deutschland einen Anteil von über 60 % der benötigten Kraftwerksleistung erreicht haben. Am Tag zuvor wurden 59,1 % erreicht. Damit stellen erneuerbare Energien einen hohen Anteil der Stromversorgung sicher. Laut IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch gibt es derzeit kein Land auf der Welt, in dem mehr als 60 % Prozent der benötigten Kraftwerksleistung durch Wind- und Solaranlagen sichergestellt wird. Diese Daten sind Beweis dafür, so Dr. Allnoch, dass auch in einem Industrieland wie Deutschland eine Stromversorgung mit einen so hohen Anteil von Wind- und Solaranlagen funktionieren kann. Am 16. Juni 2013 waren nach den Angaben der Übertragungsnetzbetreiber im Zeitraum von 14.00 - 15:00 Uhr Kraftwerkskapazitäten von 48.500 MW zur Stromversorgung nötig, so das IWR. In dieser Zeit steuerten Windenergieanlagen rund 9.300 MW Leistung bei, Solaranlagen lieferten eine Leistung von rund 20.300 MW Strom. In Summe entspricht das 29.600 MW also 61 % der gesamt benötigten Kraftwerksleistung.


Erneuerbare Energien in Skandinavien

Im aktuellen EU-Ranking führt Schweden bei der Nutzung von Erneuerbaren Energiequellen. Nach aktuellen Zahlen von eurostat, hat Schweden in 2011 seinen Endenergieverbrauch zu 48,8 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt. Finnland liegt mit 31,8 % ebenfalls auf den vorderen Plätzen. Deutschlang befindet sich mit 12,3 % im Vergleichszeitraum lediglich im Mittelfeld. Norwegen als westlichstes skandinavisches Land gehört nicht der EU an und fehlt daher in der EU-Statistik. Im Land der Trolle und Fjorde hat der Anteil regenerativen Energien am Endenergieverbrauch im Jahr 2011 stattliche 64,7 % betragen. Die höchsten Zuwachsraten bei der Endenergieerzeugung aus Erneuerbaren Energien erreichte im Jahresvergleich 2010 zu 2011 übrigens Schweden und unser nördlicher Nachbar Dänemark mit einem Sprung von 14,8 % auf 23,1 %.

Die skandinavische Halbinsel hat im geschlossenen Beteiligungsmarkt bisher eine eher untergeordnete Rolle eingenommen. Das Fondshaus reconcept ging vor wenigen Tagen mit einer Beteiligung an den Start, die Windenergieanlagen in Finnland finanziert. Finnland ist reich an Wind und die Windenergieressourcen sind längst nicht ausgeschöpft. Das Gesamtpotential installierbarer Leistung wird auf 8.900 MW geschätzt. Ende des Jahres 2012 waren lediglich Windenergieanlagen mit 288 MW installiert. Ziel der finnischen Regierung ist es, bis zum Jahr 2020 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 2.500 MW zu errichten. Aktuelle Windenergie-Beteiligungen finden Interessierte hier.


Green Building Beteiligungen - die nachhaltige Form von Immobilien-Investitionen

Green Buildings galten lange als Nischenthema in der Bau- und Immobilienbranche. Doch sowohl bei Investoren als auch bei Bauherren rücken energieeffiziente Gebäude in den Mittelpunkt. Grundsätzlich sollen Green Buildings die Aspekte einer ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Nachhaltigkeit berücksichtigen. Verschiedene Zertifizierungssysteme wie z.B. DGNB, LEED, Breeam entscheiden darüber, ab wann eine Immobilie als Green Building gilt. Die Zertifizierungen sind mehrstufig aufgebaut, sie geben Auskunft über die Güte der "Nachhaltigkeit".

Niedrige Betriebskosten sind wirtschaftlicher Hauptgrund, warum immer mehr Gebäude in nachhaltiger Bauweise errichtet werden. Steigende Verbrauchskosten fördern im privaten und gewerblichen Bereich das Umdenken, hin zu niedrigen Verbrauchswerten, insbesondere für Heizung, Strom und Wasser. Dieser wirtschaftliche Vorteil schlägt sich nieder in höheren Nettokaltmieten und macht die Immobilie für Eigentümer und unter dem Strich auch für Mieter interessant. Wer als Investor sein Anlageportfolio mit Green Buildings bereichern möchte, findet am Markt zahlreiche Immobilienbeteiligungen. In den Beteiligungsprospekten sind die finanzierten Gebäude und die Merkmale, die das Investitionsobjekt zum Green Building klassifizieren, dezidiert beschrieben. Eine aktuelle Übersicht mit nachhaltigen Immobilienfonds finden Interessenten hier. Die Anbietervorstellung stellt übersichtlich Marktteilnehmer vor, die im Geschäftsfeld Green Buildings engagiert sind.


Quelle: greenvalue Newsletter für Investoren / Ausgabe Juli 2013.