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E.ON (opm) - E.ON, DONG und Masdar eröffnen weltweit größten Offshore-Windpark

Heute wurde vor der englischen Küste der weltweit größte Offshore-Windpark, London Array, offiziell eröffnet. Der Windpark ist ein Gemeinschaftsprojekt von E.ON, dem dänischen Energieunternehmen DONG und Masdar, dem Infrastrukturfond des Königreichs Abu Dhabi. Bei der Eröffnung waren der britische Premierminister David Cameron, Johannes Teyssen (E.ON), Brent Cheshire (Dong Energy), Sultan Ahmed Al Jaber (Masdar) sowie Peter Löscher (Siemens) anwesend. London Array liegt 20 Kilometer vor der Küste der Grafschaft Kent im Südosten Englands. Der Windpark hat eine Leistung von 630 Megawatt und versorgt seit April rund 500.000 englische Haushalte mit sauberem Strom.

Die Bauarbeiten auf See begannen im März 2011 mit den ersten Fundamenten und den zwei Offshore-Umspannstationen. Seither wurden 175 Siemens-Windturbinen errichtet und mehr als 200 Kilometer Kabel in 25 Meter Wassertiefe im Meeresboden verlegt. Jede der Windturbinen erreicht eine Höhe von 146 Metern über dem Meeresspiegel - das ist etwa so hoch wie der Kölner Dom. Und jede der beiden Offshore-Umspannstationen, die den im Park erzeugten Strom bündeln und auf das Festland ins Stromnetz leiten, wiegt 1.250 Tonnen.

Auf dem Höhepunkt der Bauphase arbeiteten gleichzeitig mehr als 60 verschiedene Wasserfahrzeuge und mehr als 1.000 Menschen vor Ort, was eine enorme logistische Leistung und Feinabstimmung bedeutete. Unter den größten Schiffen waren die MPI Discovery und ihr Schwesterschiff MPI Adventure. Beide zählen zu den weltweit modernsten Schiffen für die Installation von Fundamenten und Windturbinen auf hoher See. Die Spezialisten auf der Discovery brauchten im Durchschnitt ein bis zwei Tage, um eine Windturbine komplett auf See zu montieren, bei ruhigem Wetter waren es zwölf Stunden. Als Teil eines Sechsjahres-Vertrags nutzt E.ON die MPI Discovery unter anderem auch für den Bau der nächsten Offshore-Windparks Kårehamn (Schweden), Humber Gateway (UK) und Amrumbank-West in der deutschen Nordsee.

Quelle: 4. Juli 2013, www.eon.com


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