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IFE Eriksen AG (opm) - Windkraft aus Bösel in Bürgerhand

IFE Eriksen und GSW Gold SolarWind stellen Beteiligungsmodell für den geplanten Windpark im niedersächsischen Bösel vor

Die IFE Eriksen AG hat mit der GSW Gold SolarWind Management GmbH eine Absichtserklärung über die Realisierung einer Bürgerbeteiligung für den in Bösel geplanten Windpark abgeschlossen. Danach sollen fünf Windenergieanlagen von Bürgern in einer eigenen Beteiligungsgesellschaft betrieben werden können. Die Unterzeichnung der Absichtserklärung erfolgte im Beisein des Böseler Bürgermeisters Hermann Block und des Straubinger Oberbürgermeisters Markus Pannermayr.

Das Besondere an dem geplanten Beteiligungsmodell ist die geplante Kombination der 5 Windenergieanlagen mit einer bereits in Bayern errichteten 12 Megawatt Photovoltaikanlage. "Damit realisieren wir eine innovative und energiewirtschaftlich sinnvolle Kombination von Wind- und Solarenergie", sagt Josef Gold, Chef der Firma GSW, die den Beteiligungsfonds auflegen wird. Bereits am 28. Juni um 19.30 Uhr soll das Beteiligungsmodell im Gasthof Sommer der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ein entsprechender Beteiligungsprospekt wurde durch die Finanzaufsicht bereits genehmigt.

"Wir freuen uns, die Bürgerbeteiligung mit einem verlässlichen und lange vertrauten Partner wie GSW realisieren zu können, sagt Gerhard Bookjans, Vorstand der IFE Eriksen AG. Das Oldenburger Unternehmen IFE hat den Windpark Bösel geplant und arbeitet bereits seit vielen Jahren mit GSW zusammen. "Die Kombination von Wind im Norden und PV im Süden, ist in dieser Dimension aber fast einzigartig" sagt Bookjans. Derzeit gehen alle Beteiligten von einer Realisierung des Projektes in 2014 aus. Insbesondere wird noch auf die Baugenehmigung durch den Landkreis Cloppenburg gewartet. Es sind also noch einige Hürden zu nehmen, bevor mit dem Bau des Windparks begonnen werden kann. "Wichtig ist, dass sich an den gesetzlichen Rahmenbedingungen für laufende Projekte mit festen Verträgen nichts ändert und die Politik ihre Zusagen für solche Projekte einhält", sagt Bookjans.

Für die 12 MW Photovoltaikanlage wurden bereits erste Beteiligungen von Bürgern der Bayrischen Standortgemeinden gezeichnet. Gründungsgesellschafter der Beteiligungsgesellschaft sind darüber hinaus die Bayrischen Standortgemeinden Stadt Straubing, Atting und Kirchroth. "Wir haben uns mit den Stadtwerken Straubing bereits bei früheren GSW-Projekten beteiligt und sehen diese Beteiligungen als klares Bekenntnis zur Energiewende", betont der Straubinger Oberbürgermeister Markus Pannermayr im Gespräch mit seinem Böseler Amtskollegen Hermann Block. Auch der Gemeinde Bösel soll eine entsprechende Beteiligungsmöglichkeit angeboten werden. "Das werden wir auch sicher politisch beraten" kündigt Block an. Von einer Bürgerbeteiligung erhofft sich Block aber insbesondere eine stärkere lokale Akzeptanz des Projektes.

Die Gemeinde Atting ist als Gründungsgesellschafter ebenfalls von dem geplanten Konzept überzeugt. Bei einem Treffen im Solarpark bezeichnete der Attinger Bürgermeister Robert Ruber das Unternehmen GSW als "idealen Partner". Über für die Gemeindefinanzen wichtige Details wie die Aufteilung der Gewerbesteuer haben sich die Standortgemeinden und GSW bereits grundsätzlich verständigt. Hier soll sichergestellt werden, dass die jeweiligen Standortgemeinden maximal partizipieren.

Quelle: 20. Juni 2013, www.ife-eriksen.de


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