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BWE - Rund Neun Milliarden Kilowattstunden Windstrom im ersten Halbjahr 2003

Rund Neun Milliarden Kilowattstunden Windstrom im ersten Halbjahr 2003

BWE-Präsident Dr. Peter Ahmels: Zwar knapp neun Prozent weniger als im Vorjahr, aber
Schwankungen dieser Größenordnung bei der Stromerzeugung normal

Windkraft-Anlagen in Deutschland haben im ersten Halbjahr dieses Jahres 8,95 Milliarden Kilowattstunden Windstrom produziert. Das geht aus einer Statistik des Instituts für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) zur monatlichen Energielieferung aller Windturbinen in Deutschland hervor.

Im ersten Halbjahr 2002 waren es 9,85 Mrd. kWh, also knapp 900 Millionen kWh mehr. Damit wurden von Januar bis Juni dieses Jahres rund neun Prozent weniger Windstrom erzeugt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Grund für die geringere Produktion ist das unterdurchschnittliche Windangebot in den Wintermonaten Februar und März.

Der Bundesverband WindEnergie (BWE) sieht keinen Anlass, angesichts leicht gesunkener Energieerträge in 2003 von einer Wind-Flaute zu sprechen. "Solche Schwankungen bei der Stromerzeugung gibt es auch in anderen Bereichen wie etwa der großen Wasserkraft, die traditionell von den Energieversorgungsunternehmen genutzt werden", erklärt BWE-Präsident Dr. Peter Ahmels. Unregelmäßigkeiten bei der Stromerzeugung seien vom Gesamtkraftwerkspark im europäischen Verbund ohne Probleme auszugleichen.

Derzeit sind in Deutschland knapp 14.300 Windkraft-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 12.900 Megawatt installiert. Im durchschnittlichen Windjahr können diese Anlagen 24,7 Milliarden kWh Strom produzieren. Das entspricht einem Anteil der Windenergie am Nettostromverbrauch von 5,2 Prozent.

3. September 2003, www.wind-energie.de