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WVW - Windparks: Rückbau ist immer gesichert

Windparks: Rückbau ist immer gesichert

Was wird aus Industriegebäuden, Produktionsanlagen oder Lagerhallen wenn der Nutzer in die Insolvenz gehen muß? Das ist eine ungewöhnliche Frage über die selten und schon gar nicht während der Planung von Gewerbe- oder Industrieprojekten nachgedacht wird. Anders ist das bei Betreibern von Windparks. Diese Branche denkt traditionell auch in solchen Fragen weit voraus in die Zukunft. Darauf weist jetzt der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. hin.

Der eigentliche Grund ist von jeher die Erkenntnis, daß Windenergieanlagen nach Ablauf der "Lebensdauer" von etwa 20 bis 25 Jahren zurückgebaut werden müssen. Dann sind die Anlagen technisch am Ende der Nutzungsdauer und spätestens dann lohnt es sich die alten Anlagen durch modernere und leistungsfähigere zu ersetzen. Daher werden in der Branche Pacht- und Nutzungsverträge mit Grundeigentümern in der Regel über einen solchen Zeitraum geschlossen.

Branchenüblich ist es auch, in diesen Verträge gleich den kompletten Rückbau der Anlagen zu vereinbaren. Damit sind sowohl die Betreiber der Windenergieanlagen als auch die Grundeigentümer stets auf der sicheren Seite. Um die Vereinbarungen finanziell abzusichern, stellen die "Windmüller" bei Projektbeginn Bürgschaften, die den Anspruch der Grundeigentümer besichern.

Industrieruinen, wie bei zahlungsunfähig gewordenen Unternehmen anderer Branchen, sind daher bei Deutschlands Windmüllern nicht möglich. Risiken wie sie sich aus dem Abriß und möglicherweise der Sanierung industriell genutzter Flächen gerade auch für Kommunen immer wieder ergeben, sind dort ausgeschlossen, wo nachhaltig gedacht und gehandelt wird, wie dies bei der Nutzung der Windkraft geschieht.

Der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. ist ein Branchenverband und vertritt die Interessen von mehr als 100 deutschen Unternehmen, die Windparks betreiben.

Quelle: 17. Juli 2003, www.wvwindkraft.de