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Nordex SE (opm) - Nordex startet dank deutlichem Umsatzsprung mit schwarzer Null ins Jahr 2013

- Umsatz steigt um rund 31% auf EUR 259,0 Mio.
- Weiterer Anstieg im Auftragseingang um 5 %
- EBIT wie geplant nahezu ausgeglichen
- Working Capital Quote bei 12 %
- Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

Im ersten Quartal 2013 hat die Nordex-Gruppe (ISIN: DE000A0D6554) ihren Umsatz um 30,6 % auf EUR 259,0 Mio. erhöht (Vorjahr: EUR 198,3 Mio.). Diese Entwicklung ist auf das starke Geschäft in der Kernregion Europa zurückzuführen, auf die 94 % des Umsatzes entfiel. Demgegenüber war das Geschäft in Amerika deutlich um 57,6 % rückläufig und trug lediglich mit 5 % zum Gruppenumsatz bei, während die Region Asien anhaltend schwach blieb.

Das gestiegene Geschäftsvolumen schlug sich auch in der Produktions- und in der Installationsleistung nieder. So produzierte Nordex im ersten Quartal 60 % mehr Turbinen und brachte im Vergleich zum Vorjahr mehr als doppelt so viel Kapazität neu ans Netz. Diese Entwicklung und der Abbau von Strukturkosten in den vormals unterausgelasteten Regionen USA und China führten zu einem deutlich verbesserten operativen Ergebnis. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug zum 31. März 2013 EUR -0,6 Mio. (Vorjahr: EUR -9,0 Mio.) und lag damit voll im Plan. Der Konzernverlust reduzierte sich um 40 % auf EUR -8,4 Mio. (Vorjahr: EUR
-14,0 Mio.).

Durch das erhöhte Aktivitätsniveau bei Beschaffung und Produktion stieg die Working Capital Quote auf 11,8 % (31. Dezember 2012: 8,7 %) und die flüssigen Mittel sanken um 29,3 % auf EUR 194,2 Mio. (31. Dezember 2012: EUR 224,3 Mio.). Nordex realisierte in der Berichtsperiode einen negativen operativen Cashflow von EUR -60,0 Mio. (Q1/2012: EUR 34,8 Mio.).

Die positive Entwicklung im Auftragseingang setzte sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2013 fort. Mit EUR 327,9 Mio. lag das Neugeschäft noch einmal um 5 % über dem guten Niveau des Vorjahreszeitraums (Q1/2012: EUR 312,3 Mio.). Treiber dafür waren der erfolgreiche Vertrieb in Nordeuropa, insbesondere im Heimatmarkt Deutschland, sowie die erfolgreiche Vermarktung der Schwachwindanlage N117/2400. Dank des besten Startquartals seit 2008 verbesserte sich der fest finanzierte Auftragsbestand signifikant auf EUR 1.141 Mio. (Vorjahr: EUR 837 Mio.) und stellt eine sichere Basis für das Umsatzziel im laufenden Jahr dar.

Der Vorstand der Nordex SE bestätigt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2013 und plant mit einem weiteren Umsatzwachstum auf EUR 1,2 bis 1,3 Mrd. (2012: EUR 1,075 Mio.). Aufgrund der leicht schwächeren unterjährigen Auslastung im ersten Halbjahr gegenüber dem zweiten Halbjahr geht das Management davon aus, das operative Ergebnis in den Schlussquartalen zu erhöhen und insgesamt eine EBIT-Marge von 2 % bis 3 % zu erzielen.

Quelle: 15. Mai 2013, www.nordex-online.com


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