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Conergy AG (opm) - Q1 2013: Conergy steigert Umsatz um 24% - Absatzvolumen fast verdoppelt

- Absatzvolumen steigt um 83% auf 128 Megawatt
- Umsatz wächst um rund ein Viertel auf € 122,1 Mio., EBITDA bei € -11,7 Mio.
- CEO Comberg: "Volumenseitig das beste Auftaktquartal, das Conergy je hatte."
- Vorstand hält an Prognose fest und erwartet leicht positives EBITDA

Das Hamburger Solarunternehmen Conergy hat im 1. Quartal 2013 trotz des weiterhin schwierigen Marktumfeldes sowohl Absatzvolumen als auch Umsatz erheblich gesteigert. Die Auswirkungen des starken Preisverfalls zum Jahresende 2012 erstreckten sich jedoch weiter auf die ersten Monate des laufenden Geschäftsjahres und führten zu einem Rückgang beim operativen Ergebnis. Für das Gesamtjahr 2013 erwartet der Vorstand weiterhin steigende Umsätze zwischen € 700 und € 800 Mio. sowie ein leicht positives operatives Ergebnis (EBITDA).

"Volumenseitig ist dies das beste Auftaktquartal, das Conergy je hatte. Wir haben Marktanteile gewonnen, unseren Absatz beinahe verdoppelt und den Umsatz trotz der anhaltenden Überkapazitäten am Weltmarkt um ein Viertel gesteigert. Das ist ein Erfolg, der unsere internationale Vertriebsstärke unterstreicht und zeigt, dass wir weiterhin auf einem sehr guten Weg sind", sagte Conergy CEO Dr. Philip Comberg. "Der Preisverfall hat zwar in weiten Teilen des 1. Quartals unser Ergebnis belastet, seit Mitte März stabilisieren sich die Preise jedoch und steigen teilweise sogar leicht an. Deshalb sind wir optimistisch, dass sich die hervorragende Entwicklung bei Absatz und Umsatz im weiteren Jahresverlauf auch positiv auf unser operatives Ergebnis auswirkt und wir unsere Ziele erreichen."

Q1 2013: Volumen- und Umsatzentwicklung im In- und Ausland
Conergy verbesserte das Absatzvolumen um 83% auf 128 Megawatt (Q1 2012: 70 Megawatt). In Europa untermauerte der Systemlösungsanbieter seine starke Marktposition und sehr guten Zugang zu den Dachflächen. Trotz eines hart umkämpften Marktes steigerte Conergy das Volumen um 80% auf insgesamt 95 Megawatt (Q1 2012: 53 Megawatt). In Spanien vervierfachte Conergy dank seines Exportgeschäfts den Absatz. Auch die Märkte in Großbritannien, Griechenland und Frankreich entwickelten sich erfreulich, ebenso wie der nach wie vor wichtige italienische Markt. Obwohl der deutsche Markt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast zwei Drittel zurückging, hielt das Unternehmen das Volumen nahezu konstant und konnte Marktanteile hinzu gewinnen. In der Region Asien-Pazifik und Amerika (APAM) festigte Conergy seine starke Präsenz und erhöhte das Volumen um 92% auf rund 33 Megawatt (Q1 2012: 17 Megawatt). In Thailand verdreifachte Conergy dabei das Absatzvolumen, insbesondere durch mehrere Großaufträge, deren Fertigstellung sich in das kommende Quartal erstreckt.

Durch diese positive Volumenentwicklung lag Conergys Umsatz im 1. Quartal 2013 mit € 122,1 Mio. rund ein Viertel über dem Vorjahreswert (Q1 2012: € 98,2 Mio.). Auf die europäischen Märkte entfielen dabei € 78,1 Mio. (Q1 2012: € 64,7 Mio.), dies entspricht einem Plus von rund 21%. In Asien lag der Zuwachs bei knapp einem Drittel auf € 44,0 Mio. (Q1 2012: € 33,5 Mio.). 89% des Umsatzes erwirtschaftete Conergy in seinen Auslandsmärkten, was die gute internationale Aufstellung des Conergy Vertriebs unterstreicht.

Q1 2013: Rohertrag und Rohertragsmarge
Trotz der positiven Absatz- und Umsatzentwicklung sank der erwirtschaftete Rohertrag im 1. Quartal 2013 um € 2,6 Mio. auf € 17,7 Mio. (Q1 2012: € 20,3 Mio.). Dieser Entwicklung liegt der Preis- und Wettbewerbsdruck von rund 40% im Verlauf des Geschäftsjahres 2012 zugrunde, der den Rohertrag belastete. Insbesondere im Januar und Februar wirkte zudem der starke Preisverfall aus dem 4. Quartal 2012 nach. Die Rohertragsmarge war mit 14,5% im Vergleich zum Gesamtjahr 2012 zwar stabil, blieb jedoch hinter dem Vorjahreswert zurück (Q1 2012: 20,7%). Die Rohertragsveränderung spiegelt sich sowohl im operativen als auch im Konzernergebnis wider.

Q1 2013: Ergebnisentwicklung
Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) belief sich im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf € -11,7 Mio. (Q1 2012: € -7,6 Mio.). Damit blieb das Ergebnis hinter dem Vorjahreswert zurück. Im Vorjahresquartal hatten jedoch positive Sondereffekte das EBITDA gestützt wie beispielsweise der Ertrag aus dem Verkauf der voltwerk electronics GmbH in Höhe von € 4,7 Mio. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei € -15,0 Mio. (Q1 2012: € -11,5 Mio.) und das Konzernergebnis nach Steuern bei € -17,8 Mio. (Q1 2012: € -14,7 Mio.). Der operative Cashflow war dabei mit € -7,7 Mio. aufgrund von verzögerten Zahlungseingängen im Projektgeschäft negativ. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein deutlicher Rückgang (Q1 2012: € 6,2 Mio.).

2013: Ausblick Geschäftsjahr 2013
"Wir haben uns für 2013 vorgenommen, unsere Volumina erheblich zu steigern. Dem haben wir bereits im 1. Quartal Taten folgen lassen", sagte Comberg. "Bisher haben wir einen großen Teil unseres Umsatzes im B2B-Geschäft erzielt. Im weiteren Jahresverlauf wollen wir jedoch insbesondere im margenstärkeren Großkraftwerksbau einen weiteren Zuwachs erzielen und so unsere gesteckten Ziele erreichen. Unsere Großaufträge in Thailand waren hier ein sehr guter Auftakt. Neben Thailand fokussieren wir uns insbesondere auf Osteuropa sowie den US-amerikanischen Markt, in dem wir derzeit Finanzierungs- und Zwischenfinanzierungs-möglichkeiten vorbereiten, um unser dortiges Projektgeschäft erheblich auszuweiten."

Für das Jahr 2013 strebt das Unternehmen die weitere Verbesserung wesentlicher Kennzahlen an. So erwartet der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr unverändert einen wieder steigenden Umsatz sowie ein leicht positives EBITDA. Eine Erholung des Preisniveaus zugrunde gelegt, soll über eine deutliche Volumensteigerung ein Umsatz zwischen € 700 und € 800 Mio. erreicht werden, womit der Vorstand die zu Jahresanfang gegebene Umsatzprognose von € 650 bis € 750 Mio. leicht erhöht. Dabei wird insbesondere eine Steigerung des Großprojektgeschäfts in Asien, Nordamerika und den neuen Exportmärkten, wie zum Beispiel Osteuropa, zu dieser Entwicklung beitragen.

Für das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) geht der Vorstand unverändert davon aus, dass die strategische Neuausrichtung im Wesentlichen abgeschlossen ist und sich bei steigendem Umsatz auch das Ergebnis wieder verbessern wird. Die Planung geht daher weiterhin von einem leicht positiven EBITDA für das laufende Geschäftsjahr aus. Wie bereits in der Vergangenheit liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Erwirtschaftung eines positiven operativen Cashflows.

Quelle: 14. Mai 2013, www.conergy-group.com


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