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Fachverband Biogas e.V. (opm) - Biogas-Betreiber sorgen für bunte Felder

+++ Blühstreifen bieten Nahrung und Lebensraum für Kleintiere und Insekten +++ Fachverband Biogas e.V. startet die Initiative "Wir können auch Honig" +++ Projekt "Farbe ins Feld" geht bereits ins vierte Jahr +++

Mit der nach dem langen Winter nun endlich beginnenden Aussaat 2013 werden neben den klassischen Energiepflanzen auch wieder viele Blühstreifen in und um die Ackerflächen ausgesät. Seit vier Jahren fördert der Fachverband Biogas e.V. mit seinem Projekt "Farbe ins Feld" (FiF) diesen Anbau artenreicher Pflanzmischungen. Im vergangenen Jahr konnten so bereits Blühstreifen realisiert werden, die in der Summe einen drei Meter breiten Streifen von Berlin bis nach Neapel ergeben.

"Diese Blumenfelder am Rand der für Biogasanlagen angebauten Energiepflanzen stellen für zahlreiche Kleintiere und Insekten mittlerweile einen wichtigen Lebensraum dar. Darüber hinaus erfreuen sich Passanten an der vielseitigen Blütenpracht", weiß der Geschäftsführer des Fachverbandes Biogas, Dr. Claudius da Costa Gomez, zu berichten. Die Pflanzen können ein- oder mehrjährig sein und werden in der Regel zum Herbst abgeerntet und in der Biogasanlage vergoren. Zwar ist die Gasausbeute nicht ganz so hoch wie die der noch immer ertragreichsten Biogaspflanze Mais - aber für immer mehr Biogasanlagenbetreiber ist eine artenreichere Landschaft wichtiger als der maximale Gewinn.

Vor allem für Bienen bedeuten Blühstreifen eine wichtige Nahrungsquelle in einer zunehmend intensiveren und blütenärmeren Landwirtschaft. Die Zahl der Bienenvölker ist seit Jahren rückläufig. Derzeit gibt es in Deutschland laut Deutschem Imkerbund etwa 750.000 Bienenvölker mit jeweils rund 60.000 Tieren. Für viele Imker wird es immer schwerer, geeignete Flächen zu finden. Daher versucht der Fachverband im Rahmen seines FiF-Projektes, Kooperationen zwischen Imkern und Biogasanlagenbetreibern aufzubauen.

"Mit der Initiative "Wir können auch Honig" unterstützt der Fachverband Biogas Imker dabei, geeignete Nahrungsflächen für ihre Bienen zu finden", erklärt da Costa Gomez. In Biogasanlagen kann fast jede Pflanze vergoren werden - also auch solche, die den Bienen wertvolle Nahrung bieten. Viele Betreiber wollen einen Beitrag für eine artenreiche und damit auch bienenfreundliche Landwirtschaft leisten und pflanzen zumindest auf einem Teil ihrer Ackerflächen bunte Blühmischungen.

Neben Blühstreifen fördert das Projekt FiF seit diesem Jahr auch den Anbau Alternativer Energiepflanzen sowie den ökologischen Landbau. Seit Jahren forschen Institute und Hochschulen an den unterschiedlichsten Energiepflanzen wie der Durchwachsenen Silphie oder dem Szarvasigras. Langfristig wird sich die Biodiversität auf den Feldern durch den Anbau dieser Energiepflanzen erhöhen.

Wie bereits in den vergangenen zwei Jahren soll der "Wettbewerb der Regionen" die Fachverbandsmitglieder in den verschiedenen Regionalgruppen dazu animieren, möglichst viele Blühflächen anzubauen - und diese dem Fachverband zu melden. Im Jahr 2012 haben 241 der rund 2.400 Betreibermitglieder an über 1.200 Feldern mehr als 500 Hektar Blühstreifen ausgesät.

Weitere Informationen zum Projekt "Farbe ins Feld" unter www.farbe-ins-feld.de

Quelle: 18. April 2013, www.biogas.org


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