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DONG Energy (opm) - DONG Energy schließt mit Siemens AG Liefervereinbarung ab. 6 MW Offshore Turbinen für deutsche Projekte

DONG Energy und die Siemens AG haben eine Vereinbarung für die Lieferung und den Service von insgesamt 154 Stück der 6 Megawatt Offshore-Turbine mit einer Gesamtnennleistung von 924 Megawatt geschlossen. Diese Vereinbarung ermöglicht DONG Energy, die deutschen Gode Wind Projekte ab 2015 mit diesen Turbinen auszustatten. Für die Nutzung der Turbinen aus dieser Vereinbarung stehen allerdings noch die entsprechenden Genehmigungen aus. Ebenso müssen die jeweiligen finalen Investitionsentscheidungen für die Projekte gefällt werden.

Nach dem Erwerb der Projektrechte im August 2012, hatte DONG Energy eine Europa weite Ausschreibung für die Lieferung der Turbinen gestartet. Die Ausschreibung endete mit dem Zuschlag für die Siemens AG.

Gegenstand der Vereinbarung ist die 6 Megawatt Offshore-Turbine von Siemens mit der getriebelosen Direktantriebstechnik und einem Rotordurchmesser von 154 Metern.

"Mit dieser Vereinbarung verstärken wir unser Engagement auf dem deutschen Offshore-Windmarkt. Wir bauen bereits unseren ersten deutschen Windpark. Darüber hinaus entwickeln wir noch weitere Projekte in Deutschland - so auch die Gode Wind Projekte, für die diese Turbinen angedacht sind", so Samuel Leupold, Vorstandmitglied bei DONG Energy und für den Geschäftsbereich Wind Power verantwortlich. Er erklärt weiter: "Bis zum Jahr 2020 wollen wir 6.500 Megawatt Offshore-Windleistung ausbauen. Bislang haben wir 1.700 Megawatt Offshore-Leistung. Die Vereinbarung mit Siemens ist ein wichtiger Schritt, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Ich freue mich daher sehr, dass die Ausschreibung beendet ist und zu einer Liefervereinbarung geführt hat."

Solche Vereinbarungen sind wesentliche Elemente in der Unternehmensstrategie von DONG Energy, den Ausbau von Offshore-Wind deutlich voranzutreiben und die Position als Marktführer zu stärken. Größere und effizientere Turbinen sind Grundpfeiler im Bestreben des Unternehmens die Stromentstehungskosten im Bereich Offshore-Wind zu senken.

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Strategie: Ausbau und Kostensenkung
DONG Energy ist davon überzeugt, dass auch im deutschen Offshore-Windmarkt ein Kostensenkungspotential von rund 40 % möglich ist. Voraussetzung hierfür allerdings ist das Erreichen einer Marktreife wie vergleichsweise in Großbritannien. Dies wird nur durch einen kontinuierlichen Ausbau von Offshore-Windparks und der Entwicklung eines deutschen Zuliefermarktes möglich. Zwingend notwendig sind hierfür stabile politische Rahmenbedingungen, die einen Offshore-Ausbau auch nach dem Jahr 2017 in Deutschland fördern. DONG Energy leistet dazu seinen Beitrag: Bis zum Jahr 2020 soll die bereits bestehende Kapazität von 1,7 GW ausgebauter Offshore-Windenergie vervierfacht werden. 6,5 GW will der dänische Marktführer durch den Bau weiterer Offshore Windparks erreichen. Allein 2 GW sind in Deutschland geplant. Damit will DONG Energy auch im wachsenden deutschen Windmarkt die führende Rolle einnehmen.

Weltweit erste 6 MW-Turbine offshore
Erst zu Beginn des Jahres 2013 hat DONG Energy zum ersten Mal weltweit zwei der 6 MW-Turbinen im Testgelände des britischen Offshore-Windparks von Gunfleet Sands aufgestellt, um die neuen Turbinen realistischen Offshore-Bedingungen auszusetzen. Im Vorfeld ist die Technik bereits an Land getestet worden, und zwar in den dänischen Testzentren Høvsøre und Østerild.

Bereits im Juli 2012 hat das dänische Unternehmen die Rahmenvereinbarung mit Siemens für die Lieferung von 300 Stück der
6 MW-Turbinen für zukünftige britische Projekte bekannt gegeben.

Kurzinformation zu Gode Wind
Im August 2012 hat DONG Energy die drei deutschen Offshore Windpark-Projekte Gode Wind 1, 2 und 3 von der PNE Wind AG gekauft. Die drei Projekte werden mit einer Gesamtkapazität von insgesamt bis zu 900 Megawatt (MW) Leistung geplant und befinden sich in der Nordsee, rund 30 Kilometer nordwestlich der Insel Norderney.

Für die Projekte Gode Wind 1 und 2 liegen bereits die Genehmigungen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) vor. Für die Leistung von 584 MW liegt auch die unbedingte Netzanschlussbestätigung seitens des Übertragungsnetzbetreibers vor. Das Projekt Gode Wind 3 befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren beim BSH. Die Zusage hierfür wird im Laufe des Jahres 2013 erwartet.

DONG Energy geht davon aus, mit dem Bau im Jahr 2015 starten zu können - dazu muss allerdings noch die finale Investitionsentscheidung fallen. Der Baustart 2015 passt in die bestehende Projektpipeline. Mit einer eng getakteten Planung stellt das Unternehmen einen reibungslosen Ablauf der zahlreichen Bauprojekte sicher und senkt die Kosten.

Quelle: 11. April 2013, www.dongenergy.de


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