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juwi (opm) - juwi übernimmt Betriebsführung für Solarparks in Finsterwalde

Nach Lieberose, Welzow und Elsterheide engagiert sich der Spezialist für erneuerbare Energien weiter in der Region Brandenburg und treibt die Energiewende kräftig voran

Durchfurchte, braune Böden - über weite Strecken kein einziger Baum. Der Braunkohletagebau hat die Niederlausitz verändert und tut es noch. Doch alte, brachliegende Flächen werden nun einem neuen Zweck zugeführt: Von der schmutzigen, alten Energieversorgung hin zur sauberen, neuen Versorgung mit regenerativen Energien. So zum Beispiel mit den Solarparks Finsterwalde II und III, welche 2011 in den Betrieb gingen. Jetzt hat juwi, langjähriger Spezialist für erneuerbare Energien, die technische Betriebsführung für die Sonnenkraftwerke übernommen. Das bedeutet: Die beiden Parks werden von dem Unternehmen in einer modernen Leitwarte 24 Stunden am Tag überwacht. Bei Bedarf reparieren Servicetechniker die Anlagen innerhalb kürzester Zeit und optimieren sie. Hinzu kommen regelmäßige Inspektionen, die sicherstellen, dass der Solarpark zuverlässig grünen Strom produziert.

Die beiden Solarparks haben eine Gesamtleistung von insgesamt rund 40 Megawatt und versorgen so jährlich weit über 10.000 Haushalte mit sauberem Strom. Im vergangenen Jahr hatten die Betreiber der Solarparks die technische Betriebsführung neu vergeben. Zahlreiche Unternehmen nahmen an der Ausschreibung teil. Anfang dieses Jahres erhielt juwi den Zuschlag. Mindestens bis Ende 2018 wird der Energiespezialist die Solarparks technisch betreuen und instand halten. Klaus Krüder, Geschäftsführer der ausführenden juwi Operations & Maintenance GmbH, sagt: "Wir freuen uns sehr über den Zuschlag. Unser Hauptsitz befindet sich zwar in Wörrstadt, 30 Kilometer südlich von Mainz, doch die Region Niederlausitz ist für uns bei weitem keine Unbekannte. Hier haben wir die Solarparks Lieberose und Welzow realisiert und betreuen neben diesen auch den Solarpark Elsterheide. Dies geschieht durch unsere Niederlassung in Brandis bei Leipzig. Die Region hat großes Potential für die Stromproduktion mit erneuerbaren Energien."

Die juwi-Gruppe kann auf 17 Jahre Erfahrung in der Branche der erneuerbaren Energien zurückblicken. David Lau, Associate Director beim Betreiber und Co-Investor DIF aus Frankfurt, sagt: "Die langjährige Erfahrung, das Know-how sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis haben unsere Entscheidung für juwi maßgeblich beeinflusst." Roger Krämer, Investment Director beim Betreiber und Co-Investor NIBC Infrastructure Partners aus Frankfurt, ergänzt: "Mit juwi haben wir nicht nur einen Marktführer im Bereich der technischen Betriebsführung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen engagiert, sondern vor allem auch einen pragmatisch handelnden Partner mit 'Herzblut' für erneuerbare Energien. Wir haben ein Unternehmen für eine langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit gefunden. Kompetente Ansprechpartner mit hoher Serviceorientierung sowie schnelle Entscheidungsprozesse waren wesentliche Auswahlkriterien und haben die bisherige Zusammenarbeit sehr partnerschaftlich und effizient gestaltet."

In seiner hochmodernen Leitwarte in Wörrstadt überwacht juwi derzeit rund um die Uhr eine installierte Leistung von 1,75 Gigawatt. Das sind 450 Windkraftanlagen und 530 Solaranlagen weltweit. Thomas Wunsch, Vertragsmanager bei juwi und mit den Solarparks Finsterwalde betraut, ist sich sicher: "Die Mitarbeiter in unserer Leitwarte sehen sofort, wenn etwas an den Solaranlagen nicht stimmt. Das kann zum Beispiel ein Wechselrichter sein, der nicht mehr funktioniert und den Strom nicht mehr von Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Dann informieren wir einen Servicetechniker vor Ort, der das Problem schnellstmöglich behebt." Einen Großteil der betreuten Anlagen hat juwi selbst projektiert. Nun möchte das Unternehmen den Anteil fremdprojektierter Anlagen in seinem Portfolio ausbauen. Thomas Wunsch: "Die Anlagen in Finsterwalde sind ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung."


Quelle: 3. April 2013, www.juwi.de

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