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S.A.G. Solarstrom AG (opm) - S.A.G. Solarstrom AG: Starkes Jahresergebnis 2012

- Umsatz erreicht trotz herausforderndem Marktumfeld 188,6 Mio. €
- EBIT-Marge mit einem EBIT von 8,9 Mio. € bei knapp 5 %
- Positives Konzernjahresergebnis von 1,1 Mio. €
- Dividendenvorschlag von 12,5 €-Cent

Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008) hat für das Geschäftsjahr 2012 trotz des sehr herausfordernden Marktumfelds ein starkes Ergebnis erreicht. Mit der Steigerung des Installations- und Absatzvolumens auf 116,9 MWp (2011: 99,6 MWp) und einem positiven EBIT von 8,9 Mio. € (2011: 3,8 Mio. €) hat die S.A.G. Solarstrom Gruppe ihre Prognose voll und ganz erfüllt. Das Konzernjahresergebnis in Höhe von 1,1 Mio. € untermauert angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen die Stabilität und Profitabilität des Geschäftsmodells. Der Umsatz ging, obwohl das Installations- und Absatzvolumen gesteigert wurde, aufgrund der am Markt deutlich gesunkenen Systempreise auf 188,6 Mio. € (2011: 261,8 Mio. €) zurück. 69,7 % des Umsatzes wurde in Deutschland erzielt. Die Geschäftsbereiche Projektierung und Anlagenbau, Anlagenbetrieb und Services sowie Stromproduktion steigerten ihre positiven Ergebnisbeiträge im Vergleich zum Vorjahr teilweise sehr deutlich. Der Geschäftsbereich Partnervertrieb, der im besonderen Maße vom Wettbewerbs- und Konsolidierungsdruck in der Branche betroffen ist, verringerte den Verlust im Vergleich zum Vorjahr auf -1,2 Mio. € (2011: -2,0 Mio. €). Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung angesichts dieses sehr guten Ergebnisses eine Dividende in Höhe von 12,5 €-Cent vor.

"Es hat sich ausgezahlt, dass wir bereits Ende 2011 auf die sich abzeichnende Krise in der Solarbranche reagiert und unsere Kostenstruktur angepasst haben und gleichzeitig in der Lage waren, unser Installations- und Absatzvolumen zu steigern", so Dr. Karl Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG. "Das dürfte nicht allzu vielen Unternehmen in der Branche gelungen sein. Das angesichts des Marktumfeldes hervorragende Ergebnis für 2012 untermauert, dass wir zu den Unternehmen gehören, die gestärkt aus der Krise der Solarbranche hervorgehen werden."

Projektierung und Anlagenbau
Der Umsatz im Geschäftsbereich Projektierung und Anlagenbau erreichte 137,7 Mio. € (2011: 199,6 Mio. €), ein Rückgang um knapp 31 %, obwohl in 2012 das Installationsvolumen um gut 29 % auf 82,3 MWp (2011: 63,7 MWp) gesteigert werden konnte. Hier spiegeln sich die am Markt gesunkenen Systempreise deutlich wider. Der überwiegende Teil der Photovoltaik-Anlagen wurde in Deutschland errichtet, da Projektvolumina aus Risikogesichtspunkten aus südeuropäischen Ländern zurück nach Deutschland verlagert worden waren. Größtes Einzelprojekt war eine 10,1-MWp-Anlage im brandenburgischen Jüterbog auf einem ehemalig militärisch genutzten Gelände. Hinzu kamen Projekte in Auslandsmärkten wie Großbritannien, Italien, Rumänien und Spanien. Das EBIT betrug 5,4 Mio. € (2011: 2,4 Mio. €) und konnte damit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt werden. Positiven Einfluss auf das EBIT hatte unter anderem auch der Einstieg in das Sekundärmarktgeschäft. Hier kauft die S.A.G. Solarstrom Gruppe Photovoltaik-Anlagen auf dem Zweitmarkt, strukturiert sie bei Bedarf rechtlich, finanziell und technisch und veräußert sie sodann weiter.

Partnervertrieb
Der Geschäftsbereich Partnervertrieb blieb weiterhin vom hohen Wettbewerbs- und Konsolidierungsdruck im deutschen Markt belastet. Der überwiegende Teil der Vertriebspartner ist in Deutschland tätig. Der Umsatz ging aufgrund der am Markt deutlich gesunkenen Komponenten- und Systempreise um 37 % auf 25,3 Mio. € (2011: 40,3 Mio. €) zurück, obwohl das Absatzvolumen nur um 4 % auf 34,6 MWp (2011: 35,9 MWp) gesunken ist. Das Defizit auf EBIT-Ebene konnte mit -1,2 Mio. € (2011: -2,0 Mio. €) im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert werden. Die monatliche Absenkung der Einspeisevergütung in Deutschland hat eine gleichmäßigere Verteilung der Absatzvolumina bewirkt. Stichtagseffekte mit hohen Handelsvolumina wie im Vorjahr blieben aus. Der Absatz bei kleineren und mittleren Anlagen blieb hingegen vergleichsweise stabil.

Anlagenbetrieb und Services
Der Geschäftsbereich Anlagenbetrieb und Services setzte sein dynamisches und sehr profitables Wachstum auch im Geschäftsjahr 2012 fort. Der Umsatz stieg um knapp 26 % auf 18,7 Mio. € (2011: 14,9 Mio. €). Das EBIT wuchs um 50 % auf 3,2 Mio. € (2011: 2,1 Mio. €). Der Geschäftsbereich profitiert weiterhin vom hohen Zubau an Photovoltaik-Anlagen und der damit verbundenen Nachfrage nach Überwachungs- und Prognosedienstleistungen sowie von der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen. Die Anzahl der von der meteocontrol GmbH überwachten Anlagen liegt aktuell bei rund 31.000 Anlagen mit 6,7 GWp. Das Servicegeschäft wächst damit fast unberührt von den Branchenturbulenzen stetig und profitabel.

Stromproduktion
Der Geschäftsbereich Stromproduktion lieferte auch im Geschäftsjahr 2012 wieder verlässlich hohe Erträge. Der Umsatz erreichte 6,9 Mio. € (2011: 7,0 Mio. € aufgrund etwas besserer Witterungsbedingungen), das EBIT stieg aufgrund gesunkener Gemeinkosten auf 1,5 Mio. € (2011: 1,3 Mio. €). 15,2 MWp des insgesamt 26,8 MWp in 117 Photovoltaik-Anlagen umfassenden eigenen Kraftwerkportfolios sind voll konsolidiert im Geschäftsfeld Stromproduktion erfasst, die übrigen 11,6 MWp sind im Anteil am Ergebnis von Gemeinschaftsunternehmen sowie von assoziierten Unternehmen und Beteiligungen sichtbar. Im Geschäftsjahr 2012 wurde das Portfolio um kleinere Beteiligungen an zwei Solarfonds mit einem rechnerischen Anteil von insgesamt 691 kWp aufgestockt.

Stichtagseffekte in der Bilanz zum 31. Dezember 2012
Die Projekttätigkeit und die Finanzierung des eigenen Kraftwerksportfolios führten einerseits zu stichtagsbezogenen Bilanzeffekten mit einer ausgeweiteten Bilanzsumme, andererseits zu einem höheren Verschuldungsgrad und einer mit 14,8 % (31. Dezember 2011: 13,9 %) vergleichsweise niedrigen Eigenkapitalquote. Ohne diese Einflüsse läge die Eigenkapitalquote deutlich höher bei etwa 25 %. Im Geschäftsjahr 2012 betrug der operative Cashflow 85,6 Mio. € (2011:- 61,3 Mio. €) - auch hier spiegeln sich Stichtagseffekte der Projekttätigkeit wider, da der operative Cashflow häufig vom Zeitpunkt der Kaufpreiszahlungen insbesondere bei Großprojekten abhängig ist.

Dividendenpolitik soll fortgesetzt werden
Auch der für eine Dividendenzahlung relevante Einzelabschluss der S.A.G. Solarstrom AG weist einen Jahresüberschuss von 1,9 Mio. € aus. Der Bilanzgewinn beträgt 6,7 Mio. € (2011: 6,3 Mio. €). Insgesamt zeigt auch das die Leistungsstärke der Gesellschaft. In der AG-Einzelbetrachtung stieg die Eigenkapitalquote auf 31,8 % (Vorjahr: 30,4 %). Vorstand und Aufsichtsrat haben auf Basis des starken Jahresergebnisses beschlossen, der Hauptversammlung auch in diesem Jahr eine Dividende von 12,5 €-Cent vorzuschlagen.

Positiver Ausblick für 2013
Trotz des weiterhin herausfordernden Marktumfelds will die S.A.G. Solarstrom Gruppe auch 2013 das Installations- und Absatzvolumen, das 2012 bei 116,9 MWp lag, weiter steigern und wiederum ein positives operatives Ergebnis erzielen. Dazu setzt die Gruppe auf die weitere internationale Expansion, die Umsetzung von Marktpreismodellen ohne staatlich garantierte Einspeisevergütungen sowie auf integrierte Energiekonzepte mit thermischen Speichern.

Über die S.A.G. Solarstrom AG
Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), Freiburg i. Br., ist herstellerunabhängiger Anbieter von individuell für den Kunden konfigurierten, qualitativ hochwertigen Photovoltaik-Anlagen. Die Unternehmensgruppe errichtet national und international effiziente Anlagen in allen Größenordnungen. Mit eigenen Anlagen produziert das Unternehmen nachhaltig Solarstrom.

Zum Leistungsportfolio der S.A.G. Solarstrom AG gehören außerdem Dienstleistungen rund um den gesamten Lebenszyklus von Photovoltaik-Anlagen, darunter Prognose- und Energieservices, Ertragsgutachten, Fernwartung und Instandhaltung sowie Versicherung und Finanzierung. Der Konzern bietet damit eine umfassende Photovoltaik-Wertschöpfungskette vom Ertragsgutachten über Planung, Bau, Betrieb, Überwachung bis hin zu Optimierung, Repowering oder Rückbau. Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und zählt zu den Pionieren der Solarbranche. Rund 200 Spezialisten arbeiten an den vier Standorten in Deutschland sowie bei den ausländischen Tochtergesellschaften.

Die S.A.G. Solarstrom AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse sowie nach dem Regelwerk m:access der Börse München notiert.
Weitere Informationen: www.solarstromag.com


Quelle: 27. März 2013, www.solarstromag.com

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