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Aquila Capital (opm) - Landwirtschaft braucht private Investitionen

Ende Januar sprach sich der FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva für verantwortungsvolle Investitionen in die Agrarwirtschaft aus. Dieses Plädoyer fasst die Arbeitsergebnisse des Global Forum for Food and Agriculture zusammen, zu dem auch Mitglieder des Aquila Capital Farm Teams eingeladen waren. Der Austausch von Agrarministern aus aller Welt mit Branchenexperten widmete sich unter anderem der Frage, wie Hunger nachhaltig bekämpft werden könne. Am Ende des zweitägigen Panels herrschte darin Einigkeit, dass weltweit ein hoher Investitionsbedarf besteht, um die Effektivität des Anbaus und damit u.a. auch die Einkommenssituation der jeweiligen Farmer zu verbessern. In der Praxis zeigen sich unserer Meinung nach vor allem realwirtschaftliche Agrarinvestments, die eine Produktivitätssteigerung bei gleichzeitig schonendem Umgang mit den Ressourcen zum Ziel haben, als langfristig funktionierender Ansatz, um die weltweite Ernährungssituation nachhaltig zu verbessern.

Diesen Ansatz favorisiert auch die OECD. Sie betont vor dem Hintergrund des wachsenden Nahrungsmittelbedarfs sowie der zunehmenden Verknappung von Land und Wasser die Bedeutung privater Investitionen in den Agrarsektor. So müsse die Agrarproduktion laut OECD allein in den nächsten 40 Jahren um mindestens 60 Prozent steigen, um die wachsenden Nahrungsnachfrage zu decken. Dieses Wachstum könne jedoch aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden Flächen hauptsächlich durch Produktivitätssteigerungen erreicht werden. Denn die Pro-Kopf-Agrarfläche hat sich nach Zahlen der FAO seit 1960 halbiert, bis 2020 sei sogar mit einer weiteren Halbierung zu rechnen.

Aquila Capital bietet seit 2008 Investments in Farmland an. Das Aquila Capital Farm Team, das aus erfahrenen Agrarökonomen besteht, setzt bei der Bewirtschaftung auf Optimierung der bestehenden Systeme, sodass das Potenzial der Farmen bestmöglich genutzt werden kann. Investitionen sollten bei der Modernisierung der Betriebe und einer Professionalisierung des Managements ansetzen. So können bestehende Flächen effizienter genutzt werden, was eine Ausweitung des Nahrungsangebots zur Folge hat. Zu diesen Maßnahmen können sowohl infrastrukturelle Projekte wie die Verbesserung der Bewässerungssysteme, aber auch der Transfer von Wissen etwa um nachhaltig effizientere Anbauweisen gehören. Im Fokus aller Investitionen sollte der verantwortungsvolle Aufbau eines global produktiveren, agrarwirtschaftlichen Systems stehen.

Die Ergebnisse aus der Paneldiskussion finden Sie hier: www.gffa-berlin.de/images/stories/GFFA2013/PDFs/abschlusskommunique%20final%20deutsch_gffa%202013%20dt%20logo.pdf

Über Aquila Capital:
Aquila Capital ist eine bankenunabhängige Investmentgesellschaft für alternative Kapitalanlagen. Das Hamburger Unternehmen strukturiert und verwaltet Investmentlösungen, die sich durch eine geringe Korrelation zu traditionellen Anlageklassen auszeichnen und von globalen Makrotrends getragen werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Absolute-Return- und Sachwertinvestitionen. Eine dynamische Unternehmenskultur und ein solides operationelles Rückgrat befähigen das Unternehmen, maßgebliche Trends frühzeitig aufzugreifen und in zukunftsträchtige Anlagestrategien zu übersetzen. 2001 in Hamburg gegründet, unterhält Aquila Capital mittlerweile sieben Niederlassungen in Europa, Asien und Ozeanien. Mit über 100 Mitarbeitern, davon mehr als 60 Investment-Professionals, verwaltet das Unternehmen aktuell ein Vermögen von 4,2 Mrd. Euro.

Für weitere Informationen, Bildmaterial und Interviewtermine wenden Sie sich bitte an:
Verantwortlicher Herausgeber:
Aquila Capital
Christiane Rehländer
T. 040. 87 50 50-207
F. 040. 87 50 50-209


Quelle: 27. März 2013, www.aquila-capital.de

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