Logo greenValueErneuerbare Engergie

Folgen:
Twitter
News

Aus dem greenValue Newsletter - Neues KfW-Förderprogramm für Sonnenheizungen startet im März, Erneuerbare-Energien-Branche sieht Ausbauziele der EU für 2020 in Gefahr, In Konstanz wird Abwasser zu Wärme

Nachstehend finden Sie redaktionelle Auszüge aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe März 2013. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.


Neues KfW-Förderprogramm für Sonnenheizungen startet im März

Privathaushalte, Wohnungsgenossenschaften und -unternehmen kommen bei Anschaffung von Solarheizungen ab 01.03.2013 in den Genuss zinsgünstiger KfW-Kredite. Gefördert werden die Umstellung der Heizungsanlage (Installation vor dem 01.01.2009) auf Erneuerbare Energien, sowie eine Energieberatung und erforderliche Nebenarbeiten bis zu 50.000 Euro. Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank gestellt werden, Kombinationen mit anderen Förderprogrammen sind möglich. In Kombination mit einer Pelletheizung winken attraktive Zuschüsse, zudem werden die jährlichen Heizkosten um bis zu 70 % gesenkt. Weitere Anreize für Solarwärme sind die steigenden Öl- und Gaspreise sowie eine Verminderung des CO2 Ausstoßes. Mehr Informationen www.solartechnikberater.de


Erneuerbare-Energien-Branche sieht Ausbauziele der EU für 2020 in Gefahr

Die Zwischenziele für den europaweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien für 2012 wurden bereits 2010 erreicht. Aus einer Analyse der nationalen Fortschrittsberichte geht hervor, dass die gesetzten Ziele für 2020 durch negative Entwicklungen in der EU dennoch verfehlt werden könnten. Gründe hierfür sind rasche Änderungen von Rahmenbedingungen (z.B. in Spanien und Bulgarien), Stop-and-Go Maßnahmen im Ausbau erneuerbarer Wärmeerzeugung und das daraus resultierende fehlende Vertrauen von Investoren. Die Regierungen der einzelnen Mitgliedsstaaten dürften nicht durch Kürzungen bei Fördersystemen auf die Bremse treten, stattdessen müssten langfristige Ausbauziele geschaffen werden. www.erec.org


In Konstanz wird Abwasser zu Wärme

Abwasser zum Beheizen eines Neubaugebietes: in dieses Vorhaben investierten die Stadtwerke Konstanz 1,2 Millionen Euro. Das Herzstück ist ein 90 Meter langer Wärmetauscher im Erdreich. Die Wärmeenergie des überströmenden Abwassers wird entzogen und in einem separaten Kreislauf für Heizzwecke zurückgeführt. In den Neubauten wird das vorgewärmte Wasser mit Wärmepumpentechnik auf die gewünschte Heiztemperatur gebracht und dem Pufferspeicher für die Fußbodenheizung zugeführt. Den Strom für die Pumpen liefert ein zusätzlich eingebautes BHKW. Gefördert wurde das Projekt durch das baden-württembergische Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr. Pro Jahr werden 196 Tonnen CO2 vermieden. Mit erzeugten 900.000 kWh Wärme wird der Einsatz von ca. 100.000 Liter Heizöl vermieden. www.stadtwerke.konstanz.de


Quelle: greenvalue Newsletter für Investoren / Ausgabe März 2013.