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BayWa AG (opm) - BayWa-Chef: Regionaler Ausbau von Onshore-Windkraft muss Priorität haben

"Die Ergebnisse kommen für uns nicht überraschend", kommentiert der BayWa-Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Systemtechnik (IWES) sowie des Aachener Beratungsunternehmens Consentec, die bestätigt, dass durch einen stärkeren Ausbau der Windenergie an Land anstelle von mehr Offshore-Anlagen auf dem Meer erhebliche Kosten eingespart werden können.
"Unsere Erfahrungen als Investor und Projektierer für verschiedene Onshore-Windkraftprojekte legen nahe, dass regionale Energieversorgung und intelligente Stromverteilung den Zeithorizont und die Kosten für den Netzausbau deutlich entschärfen können".

Ein schnellerer Zubau von Onshore-Windkraft nahe den Verbrauchszentren und ein langsamerer Zubau von Offshore-Windkraft brächte ein Einsparpotenzial von rund zwei Milliarden Euro pro Jahr, heißt es in der Studie des Fraunhoferinstituts, die damit die BayWa-Erfahrungen bestätigt. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund wiederholt BayWa-Chef Lutz seine Empfehlung an Politik und Energiewirtschaft: "Der regionale Ausbau von Onshore-Windanlagen muss Priorität haben, wollen wir die Energiewende wirtschaftlich verträglicher gestalten".

Schon frühere Studien hätten gezeigt, dass eine sinnvolle Ergänzung der Netzkapazitäten an drei bis vier Knotenpunkten mit einem einmaligen Aufwand von 20-30 Milliarden Euro für einen ersten konkreten Schritt ausreichend sei. "In der Vergangenheit hatten wir oft den Eindruck, dass das Thema Netzausbau nicht nur von ökonomischen Überlegungen getragen war", verweist Lutz in diesem Zusammenhang und betont: "Der Netzausbau darf kein Thema der politischen Instrumentalisierung sein, sondern muss einfach angegangen werden. Die Wirtschaft braucht endlich verlässliche Rahmenbedingungen für längerfristige Investitionsentscheidungen."

Redaktion:
Marion Danneboom, BayWa AG,
Leiterin PR/Unternehmenskommunikation,
Tel. 0 89/92 22-36 80, Fax 0 89/92 22-36 98,
E-Mail: marion.danneboom@baywa.de


Quelle: 4. März 2013, www.baywa.de

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