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Intersolar Europe (opm) - Solare Aufbruchsstimmung in der MENA-Region

Ein gemeinsames Networking-Event von Intersolar Europe und EuPD Research im Rahmen der Initiative "Joint Forces for Solar" informiert am 20. Februar in Saudi-Arabien über die Zukunft der Solarenergie im Nahen Osten und in Nordafrika

Für den Solarmarkt im Nahen Osten und Nordafrika (MENA) stehen die Zeichen auf Wachstum: Bis 2015 soll der Markt für Photovoltaik und solarthermische Kraftwerke in der Region auf insgesamt 3,5 Gigawatt (GW) anwachsen. Statt wie bisher auf Erdöl zu setzen, plant vor allem Saudi-Arabien die Energiegewinnung aus Photovoltaik und Solarthermie auszubauen. Mit dem "PV Briefing & Networking Forum" in Riad, Saudi-Arabien, trägt die Intersolar Europe der Neuausrichtung der Energiepolitik und den damit verbundenen Chancen für die internationale Solarbranche Rechnung. Unter dem Motto "Saudi Arabia targets 41 GW of solar by 2032 - what does this mean today?" findet die Veranstaltung am 20. Februar im Sheraton Riyadh Hotel & Towers in Riad, Saudi-Arabien, statt. 15 Vertreter aus Politik, Forschung und Solarwirtschaft diskutieren vor rund 180Teilnehmern über die Zukunft der Solarenergie in der Region. Organisiert wird das Event von der Intersolar Europe und der EuPD Research, Bonn, in Zusammenarbeit mit der Saudi Arabia Solar Industry Association (SASIA) Riyadh, Saudi-Arabien als lokalem Partner.

2011 wurde weltweit mehr Geld in Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien investiert als in Öl-, Kohle- oder Gaskraftwerke. Dabei lag das Investitionsvolumen zur Nutzung der Solarenergie mit 147 Milliarden US-Dollar fast doppelt so hoch wie bei der Windenergie. Laut einer Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) soll die weltweit installierte Photovoltaik-Leistung bis 2017 rund 230 Gigawatt (GW) und die Kapazität solarthermischer Kraftwerke (CSP) 11 GW erreichen. Dieser Trend hin zur verstärkten Nutzung von Solarenergie setzt sich auch in Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas (MENA) durch. Nach Angaben von GTM Research (Boston/Massachusetts) und dem Solar-Branchenverband der Vereinigten Arabischen Emirate (ESIA) wird dem Solarmarkt in der MENA-Region bis 2015 ein Jahresvolumen von 3,5 Gigawatt prognostiziert. Als wesentliche Gründe für das Interesse an Investitionen in neue Solarkraftwerke nennt die Studie die hohe Sonneneinstrahlung sowie den steigenden Strompreis und Strombedarf, der durch das zunehmende Bevölkerungswachstum in der Region entsteht.

Sonnige Aussichten für den Solarmarkt Saudi-Arabien
Saudi-Arabien will zukünftig maßgeblich zum Ausbau der Solarenergie in der MENA-Region beitragen. Nach Angaben der King Abdullah City for Atomic and Renewable Energy (K.A.CARE) plant das Königreich einen Zubau von 41 Gigawatt Solarenergie bis ins Jahr 2032. Davon entfallen 16 Gigawatt auf die Photovoltaik und 25 Gigawatt auf solarthermische Kraftwerke. Doch Saudi-Arabien will sich nicht nur auf den Bau von Kraftwerken beschränken, sondern plant nach deutschem Vorbild den Aufbau einer eigenen Solarindustrie entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ein erster Schritt auf dem Weg zum international bedeutenden Solarmarkt stellt die Eröffnung einer 55.000 Quadratmeter großen PV-Anlage mit einer Leistung von 3,5 Megawatt dar, die im Dezember 2012 in Dhahran, Saudi-Arabien, eröffnet wurde.

Joint Forces for Solar "PV Briefing & Networking Forum Saudi Arabia"
Die Initiative "Joint Forces for Solar" (JF4S) nimmt das wachsende Interesse an der Solarenergie in den Ländern der MENA-Region zum Anlass, am 20. Februar das "PV Briefing & Networking Forum" zu veranstalten. Schwerpunkt des Forums ist die Entwicklung in Saudi-Arabien. Die Initiative vereint Akteure der gesamten Wertschöpfungskette der Solarbranche - von internationalen Konzernen und Industrieverbänden bis hin zu lokalen Installateuren. Unter dem Motto "Saudi Arabia targets 41 GW of solar by 2032 - what does this mean today?" findet die eintägige Veranstaltung im Sheraton Riyadh Hotel & Towers in Riad, Saudi-Arabien statt. Insgesamt 15 internationale und lokale Experten aus Forschung, Politik und Solarwirtschaft diskutieren vor rund 180 Teilnehmern aus aller Welt über die Zukunft der Solarenergie in der Region. Im Fokus der Beiträge stehen unter anderem ein Ausblick auf die weltweiten Solarmärkte, das Geschäftsklima in Saudi-Arabien und die dortigen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie das Thema "PV Power Plants - Best Practice". Abgerundet wird das Programm mit der Panel Discussion "How to Ensure Sustainable Market Growth for Saudi Arabia & the Middle East Region?". Organisiert wird das Event von der Intersolar Europe und EuPD Research, Bonn, in Zusammenarbeit mit der Saudi Arabia Solar Industry Association (SASIA), Riyadh, Saudi Arabien, als lokalem Partner.

Weitere Informationen zu dem JF4S Networking Forum finden Sie unter nm.jointforces4solar.com/events/jf4ssaudi-arabia/key-facts.html

Die Intersolar Europe 2013 findet vom 19. bis 21. Juni auf der Messe München statt.

Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter www.intersolar.de

Über die Intersolar
Die Intersolar ist mit rund 3.000 Ausstellern und 100.000 Besuchern auf vier Kontinenten die weltweite Leitmesse für die gesamte Solarwirtschaft und ihre Partner. Um den solaren Anteil an der Energieversorgung zu erhöhen, verbindet sie Menschen und Unternehmen aus aller Welt.

Die Intersolar Europe findet jährlich auf der Messe München statt. Sie ist die weltweit größte Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner. Im Jahr 2012 wurden 1.909 internationale Aussteller und 66.000 Fachbesucher auf der Intersolar Europe begrüßt. Die Fachmesse konzentriert sich auf die Bereiche Photovoltaik, PV-Produktionstechnik, Solarthermie und Energiespeicher und hat sich seit ihrer Gründung bei Herstellern, Zulieferern, Großhändlern, Dienstleistern und Partnern der Solarwirtschaft als wichtigste Branchenplattform etabliert. Die begleitende Intersolar Europe Conference vertieft die Themen der Messe. 2012 diskutierten über 400 Referenten und rund 2.000 Teilnehmer die aktuellen Branchenthemen und beleuchteten die Hintergründe der technologischen, marktbezogenen und politischen Entwicklungen.

Insgesamt blickt die Intersolar mit ihren weltweiten Messen und Konferenzen auf eine über zwanzigjährige Geschichte zurück. Neben der Intersolar Europe wurde bereits 2008 die Intersolar North America in San Francisco ins Leben gerufen. Es folgten die Intersolar India in Mumbai, die Intersolar China in Peking und die Intersolar South America in São Paulo.

Veranstalter der Intersolar Europe sind die Solar Promotion GmbH, Pforzheim und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG.

Kontakt:
Solar Promotion GmbH | Postfach 100 170 | 75101 Pforzheim
Horst Dufner | Tel.: +49 7231 58598-0 | Fax: +49 7231 58598-28 | info@intersolar.de


Quelle: 20. Februar 2013, www.intersolar.de

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