Logo greenValueErneuerbare Engergie

Folgen:
Twitter
News

EEV AG (opm) - EEV Fernwärme Papenburg: Spart CO2 von 2200 Hektar Wald

Informationsveranstaltung in Papenburg: Das EEV AG Fernwärme-Projekt wurde den Räten von Papenburg, Weener und Westoverledingen sowie Vertretern der Landkreise Leer und Emsland, der umliegenden Deich- und Sielachten sowie der Wasser- und Schifffahrtsämter Emden und Meppen vorgestellt und erntete von allen Seiten großes Lob.

Der Wärme-Energiebedarf von mindestens 24 Gärtnereibetrieben soll ab dem Winter 2013/2014 durch Abwärme aus dem EEV AG Biomassekraftwerk in Papenburg gedeckt werden. Um möglichst vollständig zu informieren, stellten auch die Gartenbaubetriebe aus Halte und das beauftragte Ingenieurbüro Averdung aus Papenburg ihre Beweggründe und konkreten Vorhaben vor.

Averdung plant spezielle Isoliermassnahmen der Leitungsrohre, um "das verlustärmste Netz der Bundesrepublik" zu verwirklichen. Beim Kraftwerk im Nordhafen beginnend, soll die acht Kilometer lange Fernwärmeleitung entlang der Straßen zur Seeschleuse sowie Wehrdeich unterirdisch in Richtung der Ems verlaufen. Dort zweigt eine Ringleitung zu den Völlener Betrieben ab. Die Hauptleitung unterquert gut 15 Meter unterhalb der Erde die Ems, um die Halter Gärtnereien zu versorgen.

Um die endgültige Trasse festzusetzen, bedarf es noch der Abstimmung mit den drei betroffenen Gemeinden. Bis Mai sollen die Planungen abgeschlossen sein. Der Baustart erfolgt dann voraussichtlich im Juli 2013, im November 2013 soll die Leitung fertig sein.

Das EEV AG Biomassekraftwerk in Papenburg produziert jährlich 160.000 Megawattstunden Strom aus Altholz und versorgt seit 2003 etwa 50.000 Haushalte mit grüner Energie. Bislang verpuffte die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme und konnte nicht genutzt werden. Durch innovative Ingenieurleistungen wird das Biomassekraftwerk künftig die benötigte Wärmeleistung für die Gartenbetriebe bereitstellen können. Damit ensteht eine Win-Win-Situation, die nicht nur den Wirtschaftstandort stärkt sondern auch ganz besonders der Umwelt und den Bürgern dient.

Die Einsparung von 30.000 Tonnen Kohlendioxid entspricht etwa der Menge die ein 2.200 Hektar großer Wald im Jahr verbraucht.

Das Projekt erntete von allen Beteiligten großes Lob und Zustimmung.

Presseanfragen bitte an Herrn Tyark Thumann presse@eev-ag.com


Quelle: 31. Januar 2013, www.eev-ag.de

Weitere News finden Sie unter www.greenvalue.de Navigation News.