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UmweltBank (opm) - UmweltBank wächst auch 2012 erfolgreich weiter

Geschäftsvolumen erhöht sich um 13 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro / 15 Prozent mehr Umweltkredite in Anspruch genommen / Jahresüberschuss steigt um eine Million auf 12 Mio. Euro

Die UmweltBank setzte auch im 16. Geschäftsjahr den kontinuierlichen Wachstumskurs fort. Das Geschäftsvolumen stieg um 13 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro, die Bilanzsumme um 17 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro.

Das Kreditvolumen, das bei der UmweltBank satzungsgemäß nur aus Umweltkrediten besteht, stieg von 1,7 auf 1,9 Mrd. Euro. Beinhaltet sind in dieser Größe Forderungen an Kunden, grüne Wertpapiere und direkte Beteiligungen an Umweltprojekten. Die Refinanzierung stammt aus Kundeneinlagen, die 2012 um 16 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro gestiegen sind, und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der KfW.

Den Schwerpunkt des Kreditportfolios bilden Solarkredite mit 46 Prozent. Ökologische Baufinanzierungen liegen mit 31 Prozent an zweiter Stelle, gefolgt von Wind- und Wasserkraftprojekten mit 17 Prozent. Auf Biomasse- und Biogasanlagen sowie ökologische Landwirtschaft entfallen 6 Prozent des Kreditvolumens.

Im Bereich der ökologischen Vermögensanlage waren zwei Solar-Genußscheine bei den Anlegern sehr beliebt. Die Kunden der UmweltBank übten dagegen im Bereich anderer grüner Wertpapiere Zurückhaltung. Eine Ausnahme war die Aktie der UmweltBank: Sie konnte im Jahr 2012 um 26,8 Prozent (inklusive Dividende von 1,00 Euro/Aktie) auf 30,50 Euro zulegen.

Das Zins- und Finanzergebnis stieg aufgrund des Kreditwachstums auf 38,1 Mio. Euro, der Provisionsüberschuss lag mit 5,3 Mio. Euro nur knapp unter dem Vorjahr. Nach Abzug eines unterdurchschnittlich steigenden Personal- und Verwaltungsaufwands weist die UmweltBank ein Betriebsergebnis von knapp 30 Mio. Euro aus. Nach Abzug von Steuern und Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken verbleibt ein Jahresüberschuss von 12 Mio. Euro.

"Auch 2013 wartet auf die UmweltBank und ihre Mitarbeiter viel Arbeit. Die Abkehr von fossilen und atomaren Energien zwingt zum Energiesparen und zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien. Aber auch Bereiche wie die ökologische Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel liegen uns am Herzen", erklärt der Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp.


Quelle:5. Februar 2013, www.umweltbank.de

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